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West- und Ostpreußen - auf den Spuren deutsch-polnischer Geschichte in Architektur und Literatur - 8 Tage

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Buchungscode:
CDTMTF19+SEP01/2019
Reisetermin:
21.09.2019 - 28.09.2019
Preis:
ab 1795 € pro Person

Auf dieser Studienreise erkunden Sie zahlreiche historische Stätten West- und Ostpreußens, die der Architekturhistoriker Arne Franke anhand großartiger Architektur von der Gotik bis zum Historismus illustrieren wird. Entlang der Weichsel bereisen Sie zunächst das Kernland der Deutschen Ordens zwischen Thorn/Toruń und Danzig/Gdańsk einschließlich des Hauptsitzes des Deutschen Ordens, der unter auf der UNESCO-Weltkulturerbeliste stehenden Marienburg/Malbork. Nach dem Besuch der einstigen Hansestadt Elbing/Elbląg fahren Sie in den südlichen Teil Ostpreußens, dessen geistliches Zentrum einst das Bistum Ermland mit seinen bedeutenden Sakralbauten war. Geprägt wird diese Region aber auch durch zahlreiche Adelsresidenzen, von denen allerdings nur wenige das Inferno des Zweiten Weltkriegs überstanden haben. Sie besichtigen einige in Restaurierung befindliche Adelssitze, aber auch eindrucksvolle Schlossruinen, die die tragische Geschichte des Zweiten Weltkriegs reflektieren. Ein Besuch der Kathedrale von Gnesen/Gniezno rundet die historisch-architektonischen Erkundungen zur wechselvollen deutsch-polnischen Geschichte ab.
Neben Einblicken in die Architekturgeschichte und den denkmalpflegerischen Umgang mit dem deutsch-polnischen Kulturerbe vermittelt die Reise durch die begleitende, in Danzig lebende Germanistin Anna Kowalewska auch literarische Genüsse. Ihre persönlichen Kontakte ermöglichen Ihnen zahlreiche persönliche Gespräche mit interessanten Persönlichkeiten - Menschen, die sich für das gemeinsame Kulturerbe von Deutschen und Polen engagieren.

1. Tag: Backsteingotik in Thorn/Toruń
Ihre Studienreise beginnt in Berlin und führt über den Grenzübergang Frankfurt/Oder nach Polen. Das erste Reiseziel, das Sie gegen Mittag erreichen, ist Schwarzenau/Czerniejewo. Bereits im 11. Jahrhundert befand sich hier ein Handelsplatz. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1284. Ende des 18. Jahrhunderts hatte die Stadt bereits drei Kirchen, ein öffentliches Gebäude, 98 Wohnhäuser, sechs Mühlen und knapp 800 Einwohner. Um das Jahr 1780 ließ General Jan Lipski, Eigentümer des Ortes, durch den Architekten Ignacy Graff das barocke Schloss errichten. Im Jahr 1793 fiel Czerniejewo an Preußen. Das Mittagessen nehmen Sie in der einstigen Remise des Schlosses ein. Nach einer anschließenden Schlossbesichtigung fahren Sie nach Thorn/Toruń. Die im breiten Flusstal der Weichsel gelegene Stadt ist von ausgedehnten Waldgebieten umgeben. Als Sohn einer Kaufmannsfamilie wurde hier 1473 der berühmteste Sohn der Stadt, der spätere Astronom Nikolaus Kopernikus, geboren. Nach dem Check-in in Ihrem Hotel unternehmen Sie einen ersten Spaziergang durch die mit vielen Gebäuden der norddeutschen Backsteingotik geschmückte Stadt. Abendessen im Hotelrestaurant. Übernachtung im 4*-Hotel Bulwar unmittelbar an der Weichsel.

2. Tag: An der Weichsel entlang nach Danzig
Nach einem leckeren Frühstück beginnt Ihr halbtägiger Stadtrundgang durch Thorn. 1997 wurde die mittelalterliche Altstadt von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Auf Ihrer Besichtigungsroute liegt unter anderem das gotische Rathaus, das im 13. Jahrhundert als Backsteinbau errichtet und nach schweren Zerstörungen im ausgehenden 17. Jahrhundert einfühlsam aufgestockt und umgebaut wurde. Möglicherweise stand das Gebäude Pate für den Bau des Berliner roten Rathauses. Weiter sehen Sie die durch den Franziskanerorden an der Stadtmauer errichtete turmlose Marienkirche. Die eindrucksvolle Hallenkirche weist neben gotischen, um 1380 entstandenen Wandmalereien und einer opulenten renaissancezeitlichen und barocken Ausstattung reiche Sterngewölbe auf. Aus der Klosterzeit sind zudem das Chorgestühl aus dem 15. Jahrhundert sowie im Zugangsbereich der Kirche noch die Reste eines Kreuzganges erhalten. Sehenswert ist auch die Ruine der auf dreiseitigem Grundriss errichteten Burg des Deutschen Ritterordens, deren architektonischer Ursprung in die Mitte des 13. Jahrhundert zurückgeht. Aus einer späteren Bauphase stammt der ungewöhnliche, weitgehend noch original erhaltene Danzker. Nach einem leckeren Mittagessen fahren Sie weiter - zum Teil entlang der Weichsel - in die Stadt Marienwerder/Kwidzyń mit ihrem stattlichen Dom und der daran anschließenden Bischofsburg, in deren Innenhof Sie einen Blick werfen können. Die Fotografen unter Ihnen kommen auf Ihre Kosten bei dem Fotostopp am Danzker. Anschließend machen wir eine Nachmittagsrast in der Kleinstadt Mewe/Gniew. Dort haben Sie Gelegenheit, individuell den Stadtkern oder die Deutschordensburg zu erkunden - oder gemütlich am Weichselhochufer einen Kaffee zu genießen. Auf dem weiteren Weg nach Danzig/Gdańsk besichtigen Sie die beeindruckende ehemalige Klosterkirche des Zisterzienserordens in Pelplin. Der Bau der Kirche, eines großen Backsteinbaus mit der Länge von 80 m und Höhe von 26 m, wurde bereits Ende des 13. Jahrhunderts begonnen. Die kreuzförmige, dreischiffige Basilika auf fast symmetrischem Grundriss ist auf halber Länge durch ein zweischiffiges Querhaus geteilt. Interessant ist, dass in der Bibliothek des Priesterseminars eine der 49 noch existierenden Exemplare der Gutenberg-Bibel aufbewahrt wird. Check-in, Abendessen und Übernachtung in einem stilvollen 4*-Altstadthotel von Danzig.

3. Tag: Erkundungen in der Dreistadt

Nach dem Frühstück starten Sie die Besichtigung der Hansestadt Danzig, deren Altstadt am Ende des 2. Weltkrieges zu großen Teilen zerstört war. Der Wiederaufbau und die Rekonstruktion einiger wichtiger Gebäude erfolgten innerhalb von zwei Jahrzehnten. Im Rahmen einer ausführlichen Stadtführung sehen Sie die sogenannte Rechtstadt mit ihren wieder aufgebauten Altstadthäusern, das Rathaus und Reste der einstigen Stadtbefestigung. Selbstverständlich besichtigen Sie auch die berühmte Marienkirche, den größten Backstein-Sakralbau Europas. Im alten Hafen von Danzig sehen Sie das Wahrzeichen der Stadt - das prominente mittelalterliche Krantor.
Am Nachmittag erleben Sie eine Führung durch den einst mondänen Kurort Zoppot/Sopot an der Danziger Bucht, wo Sie auch die mit 512 m längste Seebrücke Polens kennenlernen. Danach laden wir Sie zu einem Orgelkonzert in die Zisterzienserklosterkirche und heutige Kathedrale in Oliva/Oliwa ein - es erwartet Sie eine atemberaubende Orgel mit über 7.500 Pfeifen.
Der Spätnachmittag steht Ihnen in Danzig zur freien Verfügung. Ein individueller Bummel durch die Gassen der Danziger Altstadt mit ihren Schmuckläden, Bernstein-Boutiquen, Galerien und Cafés lohnt sich auf jeden Fall. Optional können Sie mit Ihrer Reiseleitung das Weltkriegsmuseum besichtigen. Gemeinsames Abendessen in einem hotelnahen Altstadtrestaurant. Übernachtung in Danzig.

4. Tag: Von der Hansestadt zum Hochmeistersitz des Deutschen Ordens

Nach dem Frühstück starten Sie zu Ihrem Tagesausflug, der Sie zunächst nach Danzig-Neufahrwasser/Gdańsk Nowy Port führt. Direkt gegenüber der Westerplatte liegt der zweifellos historisch bedeutendste Leuchtturm Polens - hier begann am 1. September 1939 der Kampf um die Westerplatte. Das 27 Meter hohe Bauwerk wurde nach dem Vorbild des Hafenleuchtturms von Cleveland (USA) errichtet. Es wies bis 1984 Schiffen die Einfahrt in den Hafen von Danzig bis zur Ersetzung durch den Leuchtturm Danzig-Nordhafen. Der Ausblick über die Danziger Bucht ist von hier einzigartig. Der Besichtigung schließt sich ein Gespräch mit dem "Leuchtturmwächter“ an. Danach Rückfahrt über den Stadtteil Langfuhr mit einem Spaziergang zum Geburtshaus von Günter Grass und seinem sehr besonderen Denkmal. Die heutige Mittagsrast machen Sie im stilvollen "Uphagenhaus“.
Ein weiterer Höhepunkt des Tages ist die ausführliche Besichtigung des Hauptsitzes des Deutschen Ordens in Marienburg/Malbork. Von 1309 bis 1454 war die Burg Sitz der Hochmeister des Deutschen Ordens im Deutschordensstaat. Die weiträumige, seit 1997 unter dem Schutz des UNESCO-Weltkulturerbes stehende Befestigungsanlage ist der größte Backsteinbau Europas und lässt sich in drei große Baugruppen gliedern: die Vorburg, das Mittelschloss und das Hochschloss. So unterschiedlich die Aufgaben der drei Bereiche waren, so verschieden wurden diese auch architektonisch gestaltet. Nach der Besichtigung fahren Sie zurück nach Danzig. Abendessen in einem hotelnahen Altstadtrestaurant. Übernachtung in Danzig.

5. Tag: Unterwegs im Ermland/Warmia
Am heutigen Tag fahren Sie nach dem Frühstück und Check-out nach Elbing/Elblag, wo Sie die seit den 1980er Jahren neuerrichtete Altstadt erkunden. Als Vorläufer der Stadt kann der altprußische Handelsort Truso angesehen werden, dem, archäologischen Funden zufolge, eine überregionale Bedeutung zukam. Danach geht die Fahrt weiter ins Ermland/Warmia. Unterwegs machen Sie eine Mittagsrast in Cadinen/Kadyny mit einem anschließendem kurzem Spaziergang zur einstigen Sommerresidenz Kaiser Wilhelms II. und fahren dann weiter nach Frauenburg/Frombork. Hier besichtigen Sie den Backsteindom, an dem Nikolaus Kopernikus zeitweise als Domherr wirkte. Hier entwickelte er auch das heliozentrische Weltbild. Im "Kopernikusturm“ demonstriert ein 2012 im aufgehängtes Foucaultsches Pendel eindrucksvoll die Erdrotation. In Heilsberg/Lidzbark Warmiński, seit 1350 Sitz der Ermländischen Bischöfe, besuchen Sie die nach dem Vorbild der Deutschordensburgen errichtete Bischofsburg mit dem Regionalmuseum. Gegen Abend beziehen Sie in der restaurierten Schlossanlage von Gallingen/Galiny Ihr stilvolles Quartier für die beiden kommenden Nächte. Abendessen im Hotel.

6. Tag: Im südlichen Ostpreußen
Dieser Tagesausflug bringt Sie nach dem Frühstück zunächst in den seit dem Mittelalter bestehenden Wallfahrtsort Heiligelinde/Święta Lipka. Hier besichtigen Sie anstelle einer durch den Deutschen Orden errichteten Kapelle die ab 1688 erbaute barocke Marienkirche mit einer anschließenden Vorführung der zwischen 1719 bis 1721 entstandenen Orgel. Danach fahren Sie nach Rastenburg/Kętrzyn mit einer bis heute evangelischen Pfarrkirche. Die Begegnung mit dem Pfarrer wird Sie über die Situation der Lutheraner im heutigen Polen informieren. Nach dem Mittagessen in Görlitz/Gierloz ist eine kurze Besichtigung des ehemaligen "Führerhauptquartiers Wolfsschanze“ geplant. Dabei gab es neben dem bekannten Führerhauptquartier Wolfsschanze 20 weitere Führerhauptquartiere im Deutschen Reich und den besetzten Gebieten. Von dort sind es schließlich nur wenige Kilometer bis nach Steinort/Sztynort, dem Stammsitz der Grafen von Lehndorff seit dem 16. Jahrhundert. Hier lebte und wirkte Graf Heinrich von Lehndorff, der infolge des Attentats gegen Hitler 1944 hingerichtet wurde. Nach der Besichtigung der in Renovierung befindlichen Schlossanlage kehren Sie in das Schlosshotel vom Vortag zurück.

7. Tag: Adelssitze zwischen Ost- und Westpreußen
Nach dem Frühstück und Check-out brechen Sie wieder in Richtung Thorn auf. Vorher besichtigen Sie in Stegmannsdorf/Chwalęcin die Wallfahrtskirche. Die erste Siedlung wurde bereits 1349 vom ermländischen Domkapitel gegründet. Die ersten Bewohner waren nach dem Kulmern Stadtrecht unfreie Bürger.
Das Mittagessen nehmen Sie im klassizistischen Herrenhaus Davids/Dawidy zu sich. Danach besuchen Sie die Schlossruine von Schlobitten/Slobity. Das barocke Schloss, dessen Vorgängerbau seit 1525 Stammsitz des Familie Dohna-Schlobitten war, wurde im Januar 1945 in Brand gesteckt und bis auf die Außenmauern zerstört.
Abschließend können Sie sich im klassizistischen Schloss Waplitz/Waplewo zur Geschichte des polnischen und deutschen Adels informieren. Am frühen Abend erreichen Sie wieder die Stadt Thorn, wo Sie erneut im 4*-Hotel Bulwar übernachten.

8. Tag: Von Polens einstiger Hauptstadt zurück nach Berlin

Der letzte Besichtigungspunkt der Studienreise ist Gnesen/Gniezno mit Besichtigung der Kathedrale, in der im Jahr 1000 Kaiser Otto III. der Bestattung der Gebeine des hl. Adalbert beiwohnte und mit dem polnischen Herzog Boleslaus zusammentraf. Nach einem anschließendem Stadtspaziergang und einem Mittagsimbiss in der Stadt treten Sie mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck die Heimreise an. Rückkehr in Berlin am frühen Abend. Weitere Rückreise bis Dresden und Görlitz.

  • Busrundreise im komfortablen Reisebus zu allen Besichtigungszielen nach Programm ab/an Berlin, Dresden oder Görlitz
  • Reiseleitung durch den Kunsthistoriker Arne Franke M.A.
  • Zweite Reisebegleitung deutsch-polnisch durch die Germanistin Anna Kowalewska
  • 7x Übernachtung in 3*-4* Hotels in Thorn, Danzig und Gallingen mit Vollpension
  • Stadtführungen / Stadtrundgänge: Thorn, Marienwerder, Danzig, Elbing, Rastenburg, Gnesen
  • Orgelkonzert/Orgelvorführung im Dom zu Oliva und Kirche Heiligelinde
  • Fährtransfer zum Leuchtturm Neufahrwasser mit Besichtigung und Gespräch mit Leuchtturmwärter
  • Besichtigungen inkl. Eintritte: Kathedrale und Ordensburg Marienwerder, Klosterkirche Pelplin, Seeebrücke Zoppot, Dom zu Oliva, Marienburg, Dom zu Frauenburg, Schloss Cadinen, Bischofsburg Heilsberg, Kirche Heiligelinde, Johanneskirche Rastenburg, Wolfsschanze, Schlossbaustelle Steinort, Wallfahrtskirche Stegmannssdorf, Schloss Davids, Schloss Waplewo, Dom zu Gnesen
  • Tourismussteuer Danzig
  • Sicherungsschein für Pauschalreisen
  • Rundum-Service durch CarpeDiem Touristik

Nicht enthalten sind:
Weitere Mahlzeiten und Getränke, Trinkgelder, Ausgaben des persönlichen Bedarfs, individuelle Reiseversicherungen.

Hotelübernachtung in 3* - 4* Hotels

  • Doppelzimmer
    1795 €
  • Einzelzimmer
    2050 €

Abfahrtsorte

  • z.B. Berlin - Berlin - Bahnhof Südkreuz
    0 €

Der aus Dieburg (Hessen) stammende Arne Franke studierte Kunstgeschichte mit den Nebenfächern klassische Archäologie und mittlere und neuere Geschichte an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt/Main. Er spezialisierte sich auf architekturgeschichtliche und denkmalpflegerische Themen unter Professor Dr. Gottfried Kiesow, Professor Dr. Gerhard Eimer, Prof. Dr. Johannes Cramer und Dr. Elisabeth Herget.
Nach der politischen Wende wurde er stellvertretender Referatsleiter der Unteren Denkmalschutzbehörde in Görlitz.
1995 nahm er eine freiberufliche Tätigkeit auf und gründete das Bauforschungsbüro "Fundamenta Silesiae“, Berlin&Görlitz (u. a. bauhistorische Untersuchungen, Bestandsdokumentationen und denkmalpflegerische Betreuung zahlreicher denkmalgeschützter Bauten in Sachsen und Sachsen-Anhalt).
Seit 1998 ist er Honorardozent für Denkmalpflege, Kultur- und Kunstgeschichte am Zentrum für Handwerk und Denkmalpflege der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.
Überregional bekannt wurde Arne Franke als Buchautor und Ausstellungsmacher. Aufsehen erregte u. a. die Deutsch-Polnische Wanderausstellung "Das Tal der Schlösser und Gärten: Das Hirschberger Tal in Schlesien. Ein gemeinsames Kulturerbe“ für den Verein "Monumenta Silesiae“ e. V., Görlitz, in Zusammenarbeit mit dem Muzeum Karkonoskie (Riesengebirgsmuseum), Jelenia Góra/Hirschberg. Die Ausstellung, die u.a. in Berlin, Potsdam, Wrocław/Breslau, Jelenia Góra/Hirschberg, Dresden, Görlitz präsentiert werden konnte, befindet sich heute als Dauerausstellung im Schloss Lomnitz/Łomnica. Arne Franke ist Mitautor des gleichnamigen wissenschaftlichen Begleitkataloges. Für Konzeption und Projektleitung der deutsch-polnischen Wanderausstellung "Ein vergessenes Arkadien. Schlösser und Parkanlagen der ehemaligen Grafschaft Glatz“ zeichnet er sich ebenfalls verantwortlich.
Seit 2002 übt Arne Franke freiberufliche Autorentätigkeiten für diverse Verlage aus.

Seit 2010 ist er außerdem Honorardozent für die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (Themen: u. a. Architekturgeschichte/Stilkunde) sowie der Freien Universität, Berlin zu den Themen "Schlesische Kulturgeschichte“, "Zisterzienser in Schlesien“, "Kirchenburgen in Siebenbürgen“ und "Kulturlandschaft Zips/Ostslowakei“.

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