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Wandern in der Hohen Tatra - 7 Tage

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Buchungscode:
CDTMTF19+JUN07/2019
Reisetermin:
24.06.2019 - 30.06.2019
Preis:
ab 689 € pro Person

Das meist eher unbekannte Wanderziel Hohe Tatra - oft als kleinstes Hochgebirge der Welt bezeichnet - bietet eine alpenähnliche Panoramalandschaft mit Hochgebirgsrelief und vereinzelten Schneefeldern. Das Gebirge bildet den höchsten Teil der Karpaten und gehört zu zwei Dritteln zur Slowakei und zu einem Drittel zu Polen. In beiden Ländern steht die Hohe Tatra jeweils als Teil eines Nationalparks unter besonderem Schutz. Als Biosphärenreservat der UNESCO bietet die Tatra vor allem eine Überfülle an Naturschönheiten, aber auch an touristischen Möglichkeiten für Wanderungen sowie für Kletter- und Skitouren. Auf den im Nationalpark Hohe Tatra 270 km ausgeschilderten Wanderwegen ist sowohl für den Alltags-Spaziergänger als auch für ausgewachsene Bergprofis etwas dabei.
Als Ausgangsort für erlebnisreiche Wanderungen bietet der Hauptort Zakopane beste Voraussetzungen. Hier können Sie sich nach einer anstrengenden Wanderung an weiteren Annehmlichkeiten erfreuen und das "Erwanderte" auf sich wirken lassen, denn wie sagte einst Dichter Johann Wolfgang von Goethe: "Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen.“

1. Tag: Anreise nach Zakopane
Ihr Bus und Reisebegleiter bringt Sie von Deutschland via Görlitz nach Polen. Am späten Mittag machen Sie bei Kattowitz einen Halt und nehmen ein gemeinsames Mittagessen ein. Anschließend erwartet Sie die Besichtigung der Arbeiter- und Bergbausiedlung Nickischacht (Nikiszowiec) nahe Kattowitz (Katowice). Diese Siedlung, Anfang des 20. Jahrhunderts für die Bergleute der Giesche-Grube erbaut, ist ein sehenswertes Beispiel für die funktionale Architektur dieser Zeit. Während Ihrer Besichtigung sehen Sie die neun Ziegelblöcke, die Objekte der Gemeinnützigkeit und sogar die Kirche, die im Rahmen der Arbeiterkolonie realisiert wurden und zu eine der interessantesten Europas zählen.
Weiter geht es an Krakau vorbei und über die landschaftlich sehr schöne Strecke in den Süden Polens. Ihr Ziel ist das Hotel "Willa Helan" in Zakopane, die höchstgelegene Stadt Polens, die auch als Winterhauptstadt Polens bezeichnet wird. Ihr Hotel ist dabei ein besonderer Punkt auf der Landkarte von Zakopane. Dank der Umgebung mit viel Grün finden Sie eine angenehme Ruhe vor. Regionale Einrichtung und gemütliche Innenräume bewirken, dass Sie sich wie zu Hause fühlen. Das Hotel ist vor allem auch ein idealer Ort für die Liebhaber der Tatra-Natur. Aufgrund der Nähe zum Wanderstart- und zielpunkt Kuźnice (2,5 km entfernt) sind die Wanderwege zum Greifen nahe. Um auf der berühmten Krupówki-Straße von Zakopane zu bummeln, benötigen Sie auch nur einen halbstündigen Spaziergang.
Nach dem Check-In nehmen Sie ein erstes polnisches Abendessen ein und besprechen das morgige Wanderprogramm. Übernachtung

2. Tag: Wanderung zur Kalatówki-Alm und Stadtbesichtigung Zakopane
Nach dem Frühstück starten Sie zusammen mit Ihrem örtlichen Bergführer zur Einstiegswanderung für Ihre späteren "Gipfeltouren". Auf einem malerischen Weg hinauf in die Berge, vorbei an Bächen und Wasserfällen durchwandern Sie das Tal Biały Potok, dessen Boden an vielen Stellen weiß (biały) aufscheint. Auf Kalkfelsen entlang des Wegesrand wachsen Edelweiß und Alpenrosen. Nach einer Passage durch dunkle, dichte Buchen- und Tannenwälder erreichen Sie im gemächlichen Tempo die Kalatówki-Alm (1 313 m), von wo aus Sie bereits einen Blick zur Seilbahn auf den Kasprowy Wierch riskieren können.
Nach wohl verdienter Pause geht es an der Einsiedelei des heiligen Bruders Albert (erbaut 1891), der einst einen Orden zur Hilfe von Armen begründete und 1989 von Papst Johannes Paul II heilig gesprochen wurde, zurück zum Ausgangspunkt Kuźnice.
Nach Ihrer Rückkehr in Zakopane unternehmen Sie einen geführten Rundgang durch den beliebten Ferienort der Hohen Tatra. Zur Wende des 20. Jahrhunderts etablierte Zakopane auch seinen Ruf als Kunstzentrum des Landes. Auf der Koscieliska-Straße reihen sich die historischen - für Zakopane so typischen - Holzhäuser aneinander, in denen Sie manch kleine Galerie oder Kunst-Boutique entdecken. Auch die Alte Kirche, ein ganz aus Holz geschnitztes Schmuckstück ist hier zu finden. Sie stammt wie die meisten weiteren Holzhäuser aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Um die Atmosphäre von Zakopane nachzuempfinden, darf ein Bummel entlang der Krupówki-Straße nicht fehlen. Auf diesem Boulevard drängen sich Kneipen, Restaurants und Bars, aber auch exklusive Modeboutiquen, denn Zakopane ist längst kein wohlbehüteter Geheimtipp mehr. Viele russische, britische und auch deutsche Touristen geben der Stadt einen zunehmend internationalen Anstrich.
Zurück im Hotel genießen Sie ein stärkendes Abendessen. Übernachtung
>>> Gehzeit: ca. 4 h; ca. 8 km; Schwierigkeitsgrad: einfach

3. Tag: Wanderung im Kościelska Tal
Nach dem Frühstück fahren Sie zusammen mit einem örtlichen Bergführer in Richtung Kiry zum Kościeliska Tal, dem schönsten Tal der polnischen Tatra. Gleichzeitig gilt das "Märchental" aber auch als eines der meist besuchtesten Orte der Hohe Tatra und lädt zu typischen Entdeckungen ein. Bestimmt interessiert auch Sie während Ihrer Wanderung die Erklärung zur traditionellen Herstellung des hiesigen Schafskäses, den Sie in den nächsten Tagen noch oft als lokale Besonderheit essen können.
Unterwegs im Kolścielska Tal passieren Sie einige der 650 Grotten und Höhlen, die ebenfalls typisch für das Landschaftsbild der Hohen Tatra sind. Ihr Rückweg erfolgt schließlich über das Mała Łąka Tal.
Abendessen und Übernachtung
>>> Gehzeit: ca. 6 h; ca. 12 km; Schwierigkeitsgrad: einfach

4. Tag: Wanderung auf den Berg Giewont
Ihr heutiges Wanderziel ist der Hausberg von Zakopane. Der Berg Giewont (1894 m) wird auch als der schlafende Ritter genannt und ist aufgrund seines 17 Meter hohen eisernen Gipfelkreuzes sehr gut unter allen Berggipfeln auszumachen. Sicherlich weiß Ihr örtlicher Bergführer auch so manche Geschichte über diesen Berg zu berichten! Charakteristisch für den Berg ist auch die stark abfallende, sechshundert Meter hohe Nordwand. Nach einem teilweise anstregenden Aufstieg lohnen sich duie Mühen - von oben haben Sie einen besonders guten Blick auf Zakopane.
Abendessen und Übernachtung
>>> Gehzeit: ca. 8 h; ca. 12 km; Schwierigkeitsgrad: mittel

5. Tag: Wanderung durch das Tal Hala Gąsienicowa und Aufstieg zum Kasprowy Wierch
Gemeinsam mit Ihrem Bergführer starten Sie vom beliebten Ausgangspunkt Kuźnice (1000 m) in das breite, flache Tal Hala Gąsienicowa über den bewaldeten Vorbergen südöstlich von Zakopane. Früher befanden sich hier ausgedehnte Weiden, die in den letzten Jahren mehr und mehr von Latschenkiefern verdrängt wurden. Weiter oben teilt sich dieses Tal dann in zwei Nebentälerm, in denen sich insgesamt 18 Seen befinden und den landschaftlichen Reiz dieser Wanderung ausmachen.
Nach längerem Anstieg zum Hang Boczań und weiter über den Grat Skupniów Uplaz erreichen Sie nach einem weiteren Sattel und der dahinter liegenden Anhöhe schließlich die Schutzhütte Schronisko Murowaniec (1500 m). Diese gilt als wichtiger Ausgangspunkt für mehr als zehn Gipfeltouren in die Umgebung. Sie können sich hier stärken ehe Sie Ihren Weg zum See Zielony Staw fortsetzen. Von hier sind es noch etwa 1,5 Stunden bis zum Gipfel des Kasprowy Wierch (1987 m) an der polnisch-slowakischen Grenze. Die Gipfelbezeichnung stammt übrigens von der ihm zu Füßen liegenden Bergweide Kasprowy, auf der die hiesigen Bergbauern einst ihr Vieh weideten. Vom Gipfel ist Rundblick einzigartig! So erscheinen beispielsweise die vielen Bergseen wie kleine dunkle Tintenkleckse auf herrlichem Grün. Schon Papst Johannes Paul II. genoss diese Aussicht während seiner Reise am 6. JUni 1997.
Nach all der Anstrengung nehmen Sie nun entspannt die Seilbahn zurück ins Tal. Diese Seilbahn galt früher als technisches Meisterwerk und erste ihrer Art, die in Zeiten des aufkommenden Hochgebirgstourismus die Gäste binnen kürzester Zeit in eine bizarre alpine Bergwelt zu bringen vermochte. Heute fahren Sie mit einer modernen Bahn und genießen einen wundervollen Ausblick durch die großen Panoramafenster.
(Diese Wanderung lässt sich auch durch einen Abstieg von der Schutzhütte ins Tal Dolina Jaworzynka verkürzen. Optional kann dann der Gipfel des Kasprowy Wierch mit der Seilbahn erklommen werden.)
Abendessen und Übernachtung
>>> Gehzeit: ca. 6 h; ca. 12 km; Schwierigkeitsgrad: mittel)

6. Tag: Wanderung zum See Morskie Oko
Als eine der schönsten Wanderungen in der Hohen Tatra gilt der Weg zum See Morskie Oko (dt. Meerauge). Zusammen mit Ihrem Bergführer werden Sie zur Łysa Polana gebracht. Anschließend durchwandern Sie das an der 1031 Meter hoch gelegenen Roztoka-Baude höchste Tal Pięciu Stawów Polskich (dt. Fünf Polnischen Teiche) der Hohen Tatra. Über Świstówka erreichen Sie schließlich den größten und vierttiefsten See (51 m) der Hohen Tatra. Der auf 1395 Meter hoch gelegenen Gletschersee liegt am des Berges Rysy (dt. Meeraugspitze), über deren Gipfel die polnisch-slowakische Grenze führt. Der Name des Sees änderte sich übrigens von "Fischsee" aufgrund des ungewöhnlich hohen Fischbestandes in den heutigen Namen "Meerauge". Einer Legende zufolge hat der See eine unterirdische Verbindung zum Meer. Am Rand des See befindet sich auch eine gut besuchte Hütte, die zu den ältesten im Gebiet der Hohen Tatra gehört und nach Stanisław Staszic benannt wurde, der den See 1805 erforschte. Mit Sicherheit ist diese besondere Wanderung ein schöner Abschluss Ihrer Wanderreise in die Hohe Tatra!
Zurück im Hotel genießen Sie ein letztes gemeinsames Abendessen und lassen zusammen Ihre Wanderungen durch die eindrucksvolle Gebirgswelt der Hohen Tatra nochmals Revue passieren. Übernachtung
>>> Gehzeit: ca. 7 h; ca. 12 km; Schwierigkeitsgrad: einfach

7. Tag: Heimreise
Heute neigt sich Ihre Wanderreise leider dem Ende entgegen und es heißt Abschied von der Hohen Tatra zu nehmen. Nach dem Frühstück fahren Sie an Krakau, Kattowitz und Breslau vorbei nach Deutschland. Ankunft am späten Nachmittag / Abend.

>>> Mittelschwerer Aktivgrad - Gesamtwanderstrecke ca. 65 km

  • Busfahrt im komfortablen Bus entsprechend Gruppengröße nach/von Zakopane
  • Transferfahrten zu Ausgangspunkten der Wanderungen vor Ort
  • Reisebegleitung während An- und Abreise
  • 6x Übernachtungen mit Halbpension im 3*-Hotel "Willa Helan“ in Zakopane
  • 1x Mittagessen als Tellergericht am Anreisetag
  • 5 geführte Wanderungen in der Hohen Tatra
  • Stadtführung in Zakopane
  • Führung inkl. Eintritt in Bergbausiedlung Nikischacht
  • Eintritt Nationalpark Hohe Tatra
  • Seilbahnfahrt auf Kasprowy Wierch
  • Orts-/ Kurtaxe
  • Sicherungsschein für Pauschalreisen
  • Rundum-Service durch CarpeDiem Touristik

Nicht enthalten sind:
Weitere Mahlzeiten und Getränke, Trinkgelder, Ausgaben des persönlichen Bedarfs, individuelle Reiseversicherungen

Wandern in der Hohen Tatra

Details
  • Doppelzimmer
    689 €
  • Einzelzimmer
    788 €

Wandern in der Hohen Tatra

Hotel Willa Helan Zakopane
Verpflegung

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