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Republik Moldawien: Eine Reise in Europas unbekannten Osten in Verbindung mit Galizien und der Bukowina - 10 Tage

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Buchungscode:
CDTMTF19+JUN01/2019
Reisetermin:
08.06.2019 - 17.06.2019
Preis:
ab 1395 € pro Person

Moldawien, die ehemalige Sowjetrepublik am Rande Europas: wenig wahrgenommen, kaum bekannt, zwischen Rumänien und der Ukraine gelegen. Trotz seiner Unabhängigkeit seit 1989 hat sich hier wenig verändert. Scheinbar. Abseits der großen Touristenströme entdecken Sie auf dieser Reise ein Land, welches durch eine vielfältige Architektur der historischen Landschaft Bessarabiens geprägt ist und über hügelige und waldreiche Regionen verfügt. Als Höhepunkte lernen Sie zudem die orthodoxen Klöster und den berühmten Wein Moldawiens kennen.

1. Tag: Anreise - Schlossbesichtigung in Łańcut
Anreise von Dresden/Görlitz in das im östlichen Westgalizien gelegene polnische Städtchen Łańcut. Besondere Sehenswürdigkeit ist das von einem englischen Park umgebene Schloss, welches als eine der schönsten aristokratischen Residenzen Polens gilt. Nach Ankunft erfolgt die Innenbesichtigung der vortrefflichen Wohnräume und der größten Sammlung historischer Pferdekutschen Polens. Abendessen und Übernachtung in einem Hotel in Łańcut.

2. Tag: Einreise in die Ukraine - Besichtigung der Festungsstadt Kamenez Podolski
Frühe Fahrt zur ukrainischen Grenze. Weiterreise nach Kamenez Podolski, eine der ungewöhnlichsten Städte der Ukraine. Am Nachmittag Besichtigung der sehenswerten Festung und der Kirche des Dominikanerklosters. Abendessen und Übernachtung in Kamenez Podolski.

3. Tag: Einreise nach Moldawien - Besichtigung des Klosters Rudi - Besuch des Dorfs der russischen Altgläubigen und der Zigeunerstadt Soroca
Zeitiger Start zur Grenze nach Moldawien. Erster Besichtigungsstopp in der Republik ist das idyllisch gelegene Kloster in Rudi. Nach einem kurzen Waldspaziergang erreichen Sie die bekannte Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit. Im Anschluss Fahrt nach Pokrowka - dem alten Dorf der russischen Altgläubigen - und weiter nach Soroca, der inoffiziellen Hauptstadt von Sinti und Roma. Besuch der Zitadelle, des neuen Nationalsymbols "Kerze der Dankbarkeit“ und des reichen Zigeunerviertels. Abendessen in einem lokalen Restaurant. Übernachtung in Soroca.

4. Tag: Besuch des Wallfahrtsklosters Saharna - Erkundung des archäologischen Komplexes Orheiul Vechi - Besichtigung von Kloster Curchi
Entdeckungen im Nordosten Moldawiens: Besichtigung des sagenumwobenen Wallfahrtsklosters Saharna mit Zeit zur Entspannung am tiefblauen Nistru-Fluss (Dnister) inmitten einer Märchenlandschaft. Danach Fahrt zum 40 000 Jahre alten archäologischen Komplex Orheiul Vechi. Besichtigung der Ruinen einer mittelalterlichen Stadt und des Höhlenklosters über dem Fluss Raut. Nachmittags Fahrt zum Kloster Curchi, einer der faszinierendsten und wichtigsten architektonischen Erbschaften Bessarabiens. Weiterreise nach Chisinau (Kischinau), der Metropole Moldawiens. Regionales Abendessen in einem Stadtrestaurant. Übernachtung in Chisinau.

5. Tag: Erkundungen in Transnistrien
Ihr heutiger Ausflug führt Sie in ein Land, das es eigentlich gar nicht gibt - Transnistrien. Ihr erster Besichtigungsstopp ist die Hauptstadt Tiraspol. Hier erwartet Sie die aus dem 15.-16. Jahrhundert gut erhaltene Festung Tighina. Anschließend gehen Sie auf sowjetische Spurensuche in Tiraspol. Das Lenindenkmal auf dem Zentralplatz sowie Panzer erinnern an längst vergangene Zeiten. Am Nachmittag Rückfahrt nach Chisinau. Abendessen in einem Stadtrestaurant. Übernachtung in Chisinau.

6. Tag: Stadtbesichtigung von Moldawiens Hauptstadt Chisinau - Besuch des Weinguts "Cricova" - Rückreise in die Ukraine
Der Tag startet mit einer Stadtbesichtigung der moldawischen Hauptstadt. Im Bus und zu Fuß erkunden Sie die Sehenswürdigkeiten der "weißen Steinblume“: Boulevard Stefan cel Mare, Hauptkathedrale, Parlamentsgebäude, Park Stefan cel Mare mit Literatenallee. Vor Ihrem Abschied lernen Sie den moldawischen Weinanbau kennen. Im Weingut "Cricova“ sehen Sie eine der größten naturellen Weinlagerungen der Welt und die Nationale Weinsammlung. Nach der Weinverkostung fahren Sie zur Grenze und reisen zurück in die Ukraine. Am Abend erreichen Sie Czernowitz. Abendessen und Übernachtung.

7. Tag: Stadtbesichtigung von Bukowinas Metropole Czernowitz
Nach dem Frühstück Stadtführung in Czernowitz. Durch die Hauptstadt der Bukowina weht der Hauch alter Zeiten mit Schmerz, Stolz und Gloria. In den vergangenen 600 Jahren verwoben sich hier unzählige Schicksale, Kulturen, Religionen und Herkünfte zu einem bunt gefaserten Teppich der Geschichte. Vieles hat die Stadt zu berichten. Erleben Sie jüdische, deutsche, ukrainische, polnische, armenische und österreichische Vergangenheit in einer unverwechselbaren Mischung! Im "Klein-Wien“ des Ostens sehen Sie die ehemalige Residenz des orthodoxen Metropoliten der Bukowina, den "Bischofsberg“, die griechisch-orthodoxe Kathedrale und tauchen ein in die jüdische Vergangenheit der Stadt. Besuch des Jüdischen Museums und des jüdischen Friedhofs.
Nach der Besichtigung der Universität sind Sie am Nachmittag auch zum Vortrag "Czernowitz als Topos der deutsch-jüdischen Literatursymbiose“ von Prof. Dr. Petro Rychlo - Mitarbeiter des Bukowina Instituts an der Universität Czernowitz - eingeladen. Entdecken Sie dabei die bedeutendsten Literaten dieser Stadt (P. Celan, R. Ausländer, G. von Rezzori, J. Gregor) in ihrem Aufbruch nach Europa. Abendessen in einem Altstadtrestaurant. Übernachtung.

8. Tag: Stadtbesichigung der alten Handelsmetropole Lemberg
Am Morgen Fahrt von Czernowitz nach Lemberg. Nachmittags erfolgt hier eine intensive Stadtbesichtigung. Lemberg gilt unter Kennern tatsächlich als eine der schönsten Städte überhaupt. Seit 1998 gehört die historische Altstadt, die neben Prag das größte Flächendenkmal Europas darstellt, zum UNESCO-Weltkulturerbe. Einst von Deutschen an der Via Regia gegründet, gehörte Lemberg im 20. Jahrhundert erst zu Polen und dann zur Ukraine. Bis zur Vernichtung durch die Nazis herrschte hier eine in Europa einzigartige jüdische Hochkultur. In der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg gehörte Lemberg zum österreichischen Macht- und Kulturbereich. Hier trafen und treffen sich zentrale europäische sowie fernöstliche Handelsstraßen und Einflüsse, die die Geschichte und Gegenwart der allmählich wieder aufstrebenden europäischen Metropole prägen. Erfahren Sie während Ihres Rundgangs nun mehr über die jüdische, österreichische und polnische Vergangenheit der alten und reichen osteuropäischen Handelsmetropole.
Abendessen und Übernachtung in Lemberg.

9. Tag: Rückreise nach Polen - Stadtspaziergang in Rzeszów
Nach kurzer Fahrt erreichen Sie die Grenze zu Polen und fahren weiter nach Rzeszów im Karpatenvorland. Dieser wichtige Verkehrsknotenpunkt und Woiwodschaftshauptstadt verdient eine nähere Betrachtung, denn der kopfsteingepflasterte Rynek (Ring), die Bürgerhäuser aus dem 18./19. Jh. und das klassizistisch umgebaute Rathaus sowie die heute nicht mehr genutzten Synagogen zeugen von einer interessanten Geschichte. Nach Ihrem Spaziergang Weiterfahrt in den Raum Krakau. Abendessen und Übernachtung in Bochnia oder Wieliczka.

10. Tag: Besuch einer königlichen Salzmine - Heimreise nach Deutschland
Je nach Verfügbarkeit erleben Sie zum Abschluss der Reise eine besondere Welt untertage - die königlichen Salzbergwerke von Bochnia und Wieliczka mit ihrer von der UNESCO geschützten unterirdischen Welt aus Soleseen, Salzkammern und von Menschenhand entworfenen Bauten. Selbstverständlich nehmen Sie an einer Besichtigung dieser einzigartigen unterirdischen Stadt teil. Der Rundgang führt durch verschiedene Kammern, die oft mit Plastiken aus Salz geschmückt sind. Höhepunkt der Salzkunst ist beispeilsweise in Wieliczka eine Kirche ganz aus Salz, verziert mit einem Relief des "Letzten Abendmahls“. Im Anschluss Rückfahrt nach Deutschland.

  • Busrundreise im komfortablen Bus gemäß Gruppengröße ab Dresden und Görlitz
  • Durchgehend deutschsprachige Reiseleitung
  • Ganztägige deutschsprachige lokale Führung während des Aufenthalts in Moldawien
  • 9 x Übernachtungen in 3*-4* Hotels mit Halbpension
  • Weinprobe im Weingut "Cricova“
  • Vortrag im Deutschen Institut der Universität Czernowitz
  • Stadtführungen / Stadtrundgänge: Kamenez Podolski, Soroca, Tiraspol, Chisinau, Czernowitz, Lemberg, Rzeszów
  • Besichtigungen inkl. Eintritte: Schloss Łańcut, Festung und Kirche des Dominikanerklosters in Kamenez Podolski, Kloster Rudi, Zitadelle Soroca, Wallfahrtskloster Saharna, Archäologischer Komplex Orheiul Vechi, Kloster Curchi, Festung Tighina, Jüdisches Museum, Synagoge und Universität in Czernowitz, Synagoge Rzeszów, Salzbergwerk Bochnia oder Wieliczka
  • Orts-/ Kurtaxe
  • Sicherungsschein für Pauschalreisen
  • Rundum-Service durch CarpeDiem Touristik

Nicht enthalten sind:
Weitere Mahlzeiten und Getränke, Trinkgelder, Ausgaben des persönlichen Bedarfs, individuelle Reiseversicherungen

Hotelübernachtung in 3* - 4* Hotels

  • Doppelzimmer
    1395 €
  • Einzelzimmer
    1650 €

Abfahrtsorte

  • z.B. Dresden - Dresden Flughafen
    0 €

Ihr Reiseleiter Matthias Lempart
Zeit- und Osteuropa-Historiker
Übersetzer und Reiseleiter

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