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Hinterpommern und die Neumark - Im Land der alten Gutsherren - 6 Tage

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Buchungscode:
CDMTF18+OKT02/2018
Reisetermin:
22.10.2018 - 27.10.2018
Preis:
ab 1099 € pro Person

Kommen Sie mit dem Kunsthistoriker, Experten und Buchautor zur Kunst- und Baugeschichte Ostmitteleuropas, Arne Franke, auf einen architekturgeschichtlichen Streifzug durch die Region zwischen Oder, Ostsee und Drage!

Die sich östlich der Oder erstreckende Regionen Hinterpommern und die südlich angrenzende Neumark sind mit ihrer reichen Kulturgeschichte sowohl für die Polen als für die Deutschen zumeist noch weitgehend eine "terra incognita“. Während es im Norden die Herzöge des Greifengeschlechts waren, die seit dem 12. Jahrhundert zunehmend deutsche Kolonisten anzogen, waren es in der sich etwa 100 Kilometer östlich von Berlin erstreckenden Neumark, der "terra transoderana“ die polnischen bzw. schlesischen Piasten, die Siedler aus dem Westen riefen. Diese gründeten ein engmaschiges Netz an Dörfern und Städten, die häufig, wie die pommernschen Städte Stettin/Szczecin oder Kolberg/Kołobrzeg im Zweiten Weltkrieg erhebliche Zerstörungen erlitten haben. Dazwischen entstanden durch den sich auf dem Land früh formierenden Adel - darunter der Familien von Puttkamer, Bismarck oder von Flemming - zahlreiche Gutsbezirke, deren Schlösser und Herrenhäuser noch heute landschaftsprägend sind.

Diese Studienreise begibt sich auf die Spurensuche der wechselvollen Geschichte dieser Landschaften und ergründet diese anhand des architektonischen Erbes, das mit großartigen Kirchenbauten, wie der im Wiederaufbau begriffenen Marienkirche von Königsberg/Chojna, der üppig ausgestatteten Kathedrale in Cammin/Kamień Pomorski oder der Jakobikirche in Stettin/Szczecin, eindrucksvollen Schlossbauten, wie dem dortigen Herzogsschloss der Greifendynastie, der klassizistischen Residenz von Prillwitz/Przelewice oder des exzellent restaurierten neugotischen Schlosses von Mehrenthin/Mierzęcin aufwartet. Daneben waren es auch die geistlichen Orden, die sich bei der Erschließung des Landes verdient gemacht haben, allen voran die Zisterzienser, dessen Kloster Kolbatz/Kołbacz als deren erste Filiation östlich der Oder gegründet wurde. Neben zahlreichen gut erhaltenen und restaurierten Bauwerken werden Sie auf dieser Reise u. a. am Beispiel der ehemaligen Hohenzollernresidenz in Wildenbruch/Swobnica oder des im Wiederaufbau begriffenen Schlosses von Dölzig/Dolsk weitere erstaunliche Revitalisierungsprojekte kennenlernen, die das zunehmende Engagement der polnischen Nachbarn für das gemeinsame Kulturerbe von Deutschen und Polen ebenso belegen wie die partielle Rekonstruktion der Stettiner Altstadt.

1. Tag: An der Grenze zwischen Vor- und Hinterpommern
Ihre architekturgeschichtliche Reise beginnt in Berlin. Ihr erstes Reiseziel, das Sie nach rund zwei Stunden Fahrt erreichen, ist das auf der Zisterzienserstraße gelegene Klosterdorf Kolbatz/Kołbacz in Hinterpommern. Sie besichtigen die 1173 vom dänischen Zisterzienserkloster Esrom als erste Filiation des Reformordens jenseits der Oder gegründete Klosteranlage. Im Anschluss fahren Sie nach Stargard/Stargard Szczeciński. Nach einer Mittagspause im Rathauskeller erwartet Sie ein geführter Spaziergang durch die malerische Altstadt. Am Marktplatz neben dem Rathaus und der Alten Wache steht die größte Backsteinkirche Hinterpommerns - die Marienkirche. Weiteres Reiseziel ist Stettin/Szczecin. Die einstige Residenzstadt der Herzöge von Pommern und preußische Festungsstadt liegt an der Oder nahe deren Mündung in das Stettiner Haff. Zu den schönsten Partien der zu Ende des Zweiten Weltkriegs zerstörten Hafen- und Industriestadt zählen die durch den Bürgermeister Hermann Haken zu Anfang des 20. Jahrhunderts angelegen Hakenterrassen. Zu den nur wenig im Krieg beschädigten Bauten zählen das ehemalige Städtische Museum und das eklektizistische Regierungsgebäude der Provinz Pommern. Stettin ist heute die siebtgrößte Stadt Polens und nach Danzig/Gdańsk zweitwichtigster Hafen des Landes. Die Metropole steht in einem bemerkenswerten Kontrast zu dem sehr ländlichen angrenzenden Teil Vorpommerns auf der deutschen Seite. Nach einer halbtägigen Stadtbesichtigung erreichen Sie Ihr zentral gelegenes 3*-Hotel Focus. Es wird Ihre Logis für die kommenden zwei Tage sein. Abendessen und Übernachtung.

2. Tag: Exkursion bis an die Ostsee und Orgelkonzert
Nach dem Frühstück fahren Sie in den Norden zur Besichtigung einer nahezu einmaligen Schlossanlage der Barockzeit, die in Schwirsen/Świerzno erhalten geblieben ist. Das fast ganz in Fachwerk errichtete Ensemble, das sich derzeit in Restaurierung befindet, wurde durch die Familie von Flemming in den 1720er Jahren in Auftrag gegeben. Ihr zweites Reiseziel heute liegt nur wenige Kilometer entfernt. In dem von dichten Wäldern umgebenen Kurbad Cammin/Kamień Pomorski befindet sich eine prächtige Kathedrale St. Johannes, auch Camminer Dom genannt. Zwischen 1175 und 1385 erbaut, zählt sie mit 63 Metern Länge und 81 Metern Breite zu den größten Sakralbauten in Pommern. Sie beherbergt eine imposante Barockorgel mit 3.300 Pfeifen. Besichtigung der Kathedrale mit einem Orgelkonzert. Nach dem Mittagessen unternehmen Sie in Hoff/Trzęsacz vorbei an der romantischen Kirchenruine einen erholsamen Spaziergang zum Meer. Ihre Reise führt Sie weiter nach Ribbekart/Rybokarty. Der im Ursprung barocke Schlossbau wurde Mitte des 19. Jahrhunderts durch den Rittergutsbesitzer Ferdinand von Lettow im Stil der englischen "castle-gothic” überformt und Anfang des 20. Jahrhunderts durch den Anwalt Fritz Röchling repräsentativ erweitert. Den Nachmittag verbringen Sie im Schloss mit einer Besichtigung, Kaffeepause und einem Konzert.
Rückfahrt nach Stettin. Abendessen im Hotelrestaurant und Übernachtung.

3. Tag: Schlösserfahrt in Hinterpommern und der Neumark
Der nächste Exkursionstag startet mit dem ersten Ziel Janikow/Jankowo Pomorskie und dem dortigen Gut. Die jüngst renovierten, im "Heimatstil“ errichteten Gutsgebäude zählen zum Frühwerk des bedeutenden Architekten Martin Gropius, der später als einer der Wegbereiter der Klassischen Moderne bekannt wurde. Anschließend fahren Sie in das hinterpommersche Heinrichsdorf/Siemczyno und besichtigen das dortige im Barockstil errichtete Schloss. Dieses wurde von 1723 bis 1728 durch Henning Bernd von der Goltz an der Stelle eines wenig repräsentativen Vorgängerbaus errichtet und später erweitert. Im und nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Schloss nicht zerstört und diente danach als Dorfschule. Ende der 1990er Jahre wurde es durch eine polnische Unternehmerfamilie Andziak aus Kolberg/Kołobrzeg erworben. Erste Sanierungsmaßnahmen am Gebäude und an den Parkanlagen wurden vorgenommen. Nach dem Mittagessen im Schlossrestaurant besichtigen Sie die Maria-Himmelfahrts-Kirche in Tütz/Tuczno, die als eine alte Stiftung der ortsansässigen Familie von Wedel bereits 1395 erwähnt wurde. Der Besichtigung schließt sich ein kurzer Spaziergang zum Schloss Tütz und eine individuelle Kaffeepause an. Am späten Nachmittag erreichen Sie Ihr Schlosshotel Mehrenthin/Mierzęcin und haben nach dem Check-In noch genug Freizeit, um den schönen Park individuell zu besichtigen. Die ehemalige Residenz der Familie von Waldow wird Ihre noble Herberge bis zum Ende der Reise sein. Abendessen im Hotel und Übernachtung.

4. Tag: Schlösser, Kirchen, Parkanlagen und Pause am Barlinek See
Nach dem Frühstück starten Sie zu Ihrem Tagesausflug, der Sie zunächst in das kleine Dorf Dölzig/Dolsk führt. Mitten im Dorf befindet sich eine barocke Kirche aus den Jahren 1740-1741. Am südlichen Ufer des Sees sehen Sie ein außergewöhnliches Wiederaufbauprojekt eines in der englischen Neugotik gebauten Schlosses, dessen Ursprung eine mittelalterliche Burg war. Nach Besichtigung des Schlosses fahren Sie weiter nach Prillwitz/Przelewice und legen eine Mittagsrast ein. Gesättigt von der guten polnischen Küche werden Sie durch das 1814 errichtete klassizistische Schloss und den anliegenden Garten geführt. Das Schloss war vor 1945 im Besitz des Berliner Industriellen und begeisterten Dendrologen Conrad von Borsig und wurde nach 1989 restauriert. Heute beherbergt es eine botanische Forschungsstätte. In der großen dendrologischen Parkanlage sehen Sie auch die kleine, überaus reizvolle Partie des japanischen Gartens. Dem Spaziergang schließt sich eine Besichtigung der aus der Jahrhundertwende des 12. und 13. Jahrhundert stammenden Dorfkirche in benachbartem Brietzig/Brzesko Szczecińskie an. Brietzig ist eins der ältesten und größten Dörfer in der Region und seine Kirche - ergänzt durch einen Glockenturm nach einem Entwurf Karl Friedrich Schinkels - ist eine der außergewöhnlichsten in Pommern. Von der Reformationszeit bis 1945 durch die evangelische Gemeinde genutzt, blieb in dieser ein bemerkenswerter spätgotischer Flügelaltar mit zentraler Madonnenskulptur erhalten. Ein echtes Kleinod ist zudem das nahezu einmalige hölzerne Gewölbe aus dem Jahr 1697. Nach der aktiven Tagesfahrt haben Sie die Möglichkeit zur einem kurzen Erholungsspaziergang am See in Berlinchen/Barlinek. Rückfahrt zum Hotel, Abendessen und Übernachtung.

5. Tag: Baudenkmäler im Wiederaufbau
Nach einem ausgiebigen Frühstück fahren Sie zunächst in das Städtchen Königsberg/Chojna. Neben der Rathauserweiterung zählt die Marienkirche in Königsberg zu den Hauptwerken des bedeutenden spätgotischen Baumeisters Hinrich Brunsberg. 1945 völlig ausgebrannt, wird das Gotteshaus seit der politischen Wende 1989 in deutsch-polnischer Zusammenarbeit wieder aufgebaut. Nach einem Stadtspaziergang mit Besichtigung der Marienkirche erwartet Sie ein Mittagessen und anschließend die Fahrt nach Wildenbruch/Swobodnica. In dem bis 1690 von Cornelis Ryckwaert von einer Ordensburg der Johanniter zu einem repräsentativen Barockschloss umgebauten Bau sind eine große Anzahl qualitätvoller Stuckdecken erhalten. Das jahrzehntelang ungenutzte und ausgeplünderte Schloss wird derzeit mit Hilfe eines deutsch-polnischen Vereins gesichert und für die Restaurierung vorbereitet.
Hinterher besichtigen Sie das ehemalige Zisterzienserinnenkloster in Marienwalde/ Bierzwnik. Marienwalde war ein Tochterkloster von Kloster Kolbatz/Kołbacz aus der von der Primarabtei Clairvaux über Kloster Esrom in Dänemark ausgehenden Filiation. Die Stiftung erfolgte 1286 durch den Markgrafen Otto IV. von Brandenburg, die Besiedelung 1294. Im Jahr 1300 übereignete Markgraf Woldemar dem Kloster Marienwalde einige Nachbardörfer. Danach fahren Sie zurück in Ihr Schlosshotel. Abendessen und Übernachtung

6. Tag: Land an der Warthe/Warta
Am letzten Tag der Studienreise führt Sie der Weg zuerst nach Vietz/Witnica zu einem Treffen mit Zbigniew Czarnuch - einem polnischen Pädagogen, Publizisten und Historiker. Im Oktober 2009 wurde Zbigniew Czarnuch für sein unspektakuläres, beharrliches Wirken für die polnisch-deutsche Verständigung mit dem Georg-Dehio-Kulturpreis ausgezeichnet.
Nach dem Gespräch und Besuch im Heimatmuseum fahren Sie nach Tamsel/Dąbroszyn zu einem ehemals durch Theodor Fontanes "Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ bekannt gewordenen Schloss in der Neumark. Das Schloss ist eng mit vielen bekannten preußischen Familiennamen verbunden, so zum Beispiel mit dem den Schönings, den Wreechs, den Dönhoffs und den Schwerins. Die unweit vom Schloss stehende Pfarrkirche Hl. Josef wurde wie das Schloss Ende des 17. Jahrhunderts erbaut und mit erbeuteten Kostbarkeiten aus den Kriegszügen des Erbauers Feldherr Hans Adam von Schöning geschmückt.
Die letzte Station Ihrer Reise vor Berlin ist die am Zusammenfluss von Oder und Warthe liegende, bis 1568 zur Festung ausgebaute Stadt Küstrin/Kostrzyn. Sie wurde 1945 gänzlich zerstört und die Ruinen eingeebnet. Nach der politischen Wende begann man, die Teile der erhaltenen Festungsanlagen zu restaurieren und die ehemaligen Straßenzüge freizulegen. Nach einem Mittagsimbiss unternehmen Sie einen Spaziergang durch die Ruinenstadt und besichtigen das Museum der Festung, wo Kultur und Geschichte am authentischen Ort des Geschehens erlebt werden können.
Anschließend treten Sie mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck die Heimreise an. Zuhause angekommen werden Sie viel zu berichten haben.

  • Busrundreise im komfortablen Reisebus gehobener Klasse ab/an Görlitz, Dresden, Berlin
  • Reiseleitung durch den Kunsthistoriker Arne Franke M.A.
  • zusätzlich zweite zweisprachige Reisebegleitung (deutsch-polnisch)
  • 5 x Übernachtung, davon 2 x im 3*-Hotel Focus in Stettin/Sczecin und 3 x im Schlosshotel Mehrenthin/Mierzęcin
  • 6 x Mittagessen als Tellergericht, inkl. Wasser
  • 5 x Abendessen im Hotelrestaurant
  • 1 x Kaffeepause Schloss Ribbekart/Rybokarty
  • Stadtführung mit einem örtlichen Stadtführer in Stettin/Sczecin
  • Orgelkonzert in Cammin/Kamień Pomorski
  • Konzert im Schloss Ribbekart/Rybokarty
  • Besichtigung des Heimatmuseums Vietz/Witnica und Gespräch mit dem Historiker Dr. Zbigniew Czarnuch
  • Besichtigungen inkl. Eintritte: Klosteranlage in Kolbatz/Kołbacz, Marienkirche in Stargard/Stargard Szczeciński, Schlossanlage Schwirsen/Świerzno, Kathedrale in Cammin/Kamień Pomorski, Schloss Ribbekart/Rybokarty, Gut in Janikow/Jankowo, Schloss & Park in Heinrichsdorf/Siemczyno, Kirche und Schloss in Tütz/Tuczno, Schloss in Dölzig/Dolsk, Schloss und Garten in Prillwitz/Przelewice mit Führung, Dorfkirche in Brietzig/Brzesko, Marienkirche in Königsberg/Chojna, Schlossbaustelle in Wildenbruch/Swobnica, ehem. Zisterzienserinnenkloster in Marienwalde/Bierzwnik, Heimatmuseum in Vietz/Witnica, Schloss (außen) und Pfarrkirche Hl. Josef in Tamsel/Dąbroszyn, Museum der Festung in Küstrin/Kostrzyn
  • Orts-/ Kurtaxe
  • Sicherungsschein für Pauschalreisen
  • Rundum-Service durch CarpeDiem Touristik

Nicht enthalten sind:
Weitere Mahlzeiten und Getränke, Trinkgelder, Ausgaben des persönlichen Bedarfs, individuelle Reiseversicherungen

Zusatzinformation:
Für unseren regulären Abfahrtsort Leipzig übernehmen wir für Sie das Zugticket für die Fahrt nach Berlin.

Hinterpommern und die Neumark - Im Land der alten Gutsherren

Details
  • Doppelzimmer
    1099 €
  • Einzelzimmer
    1194 €

Abfahrtsorte

  • z.B. Berlin - Berlin Ostbahnhof
    0 €

Hinterpommern und die Neumark - Im Land der alten Gutsherren

Schlosshotel Mehrenthin
Stadthotel Stettin

Der aus Dieburg (Hessen) stammende Arne Franke studierte Kunstgeschichte mit den Nebenfächern klassische Archäologie und mittlere und neuere Geschichte an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt/Main. Er spezialisierte sich auf architekturgeschichtliche und denkmalpflegerische Themen unter Professor Dr. Gottfried Kiesow, Professor Dr. Gerhard Eimer, Prof. Dr. Johannes Cramer und Dr. Elisabeth Herget.
Nach der politischen Wende wurde er stellvertretender Referatsleiter der Unteren Denkmalschutzbehörde in Görlitz.
1995 nahm er eine freiberufliche Tätigkeit auf und gründete das Bauforschungsbüro "Fundamenta Silesiae“, Berlin&Görlitz (u. a. bauhistorische Untersuchungen, Bestandsdokumentationen und denkmalpflegerische Betreuung zahlreicher denkmalgeschützter Bauten in Sachsen und Sachsen-Anhalt).
Seit 1998 ist er Honorardozent für Denkmalpflege, Kultur- und Kunstgeschichte am Zentrum für Handwerk und Denkmalpflege der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.
Überregional bekannt wurde Arne Franke als Buchautor und Ausstellungsmacher. Aufsehen erregte u. a. die Deutsch-Polnische Wanderausstellung "Das Tal der Schlösser und Gärten: Das Hirschberger Tal in Schlesien. Ein gemeinsames Kulturerbe“ für den Verein "Monumenta Silesiae“ e. V., Görlitz, in Zusammenarbeit mit dem Muzeum Karkonoskie (Riesengebirgsmuseum), Jelenia Góra/Hirschberg. Die Ausstellung, die u.a. in Berlin, Potsdam, Wrocław/Breslau, Jelenia Góra/Hirschberg, Dresden, Görlitz präsentiert werden konnte, befindet sich heute als Dauerausstellung im Schloss Lomnitz/Łomnica. Arne Franke ist Mitautor des gleichnamigen wissenschaftlichen Begleitkataloges. Für Konzeption und Projektleitung der deutsch-polnischen Wanderausstellung "Ein vergessenes Arkadien. Schlösser und Parkanlagen der ehemaligen Grafschaft Glatz“ zeichnet er sich ebenfalls verantwortlich.
Seit 2002 übt Arne Franke freiberufliche Autorentätigkeiten für diverse Verlage aus.

Seit 2010 ist er außerdem Honorardozent für die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (Themen: u. a. Architekturgeschichte/Stilkunde) sowie der Freien Universität, Berlin zu den Themen "Schlesische Kulturgeschichte“, "Zisterzienser in Schlesien“, "Kirchenburgen in Siebenbürgen“ und "Kulturlandschaft Zips/Ostslowakei“.
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