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Das schlesische Elysium - Schlösser und Parkanlagen im Hirschberger Tal - 6 Tage

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Buchungscode:
CDTMTF20+JUN02/2020
Reisetermin:
15.06.2020 - 20.06.2020
Preis:
ab 1495 € pro Person

Das von der imposanten Landschaft des Riesengebirges begrenzte Hirschberger Tal mit seiner Vielzahl an Schlössern und Parkanlagen hatte seine Blütezeit im 19. Jahrhundert. Hier richteten das Hohenzollernhaus drei königliche Sommersitze ein, die u. a. durch die Architekten Schinkel und Stüler sowie den Gartenarchitekten Lenné entscheidend geprägt wurden und die Kulturlandschaft als "Schlesisches Elysium“ schon im 19. Jahrhundert überregional bekannt werden ließ.
Der Fokus der Studienreise liegt auf den Schloss- und Parkanlagen, die in Polen inzwischen als gemeinsames Kulturerbe von Deutschen und Polen respektiert und gepflegt werden. Dabei werden einige Schlosseigentümer selbst ihre Konzeptionen vorstellen und Ihnen einen spannenden Einblick in die Revitalisierung der Kulturlandschaft geben, die inzwischen unter nationalem Schutz steht.
Die durch den Architekturhistoriker und Buchautor Arne Franke geleitete Studienreise führt Sie in eine der reizvollsten Regionen Schlesiens, in der Sie neben den wichtigsten Schloss- und Parkanlagen auch die Stadt Hirschberg und den Kurort Bad Warmbrunn mit seiner gut erhaltenen evangelischen Bethauskirche erkunden werden. Zudem führt ein Tagesausflug über das Hirschberger Tal hinaus zur monumentalen Schlossanlage von Fürstenstein sowie der Klosteranlage von Grüssau und der unter dem Schutz des UNESCO-Weltkulturerbes stehenden evangelischen Friedenskirche von Schweidnitz.

1. Tag: Über Görlitz, entlang des Isergebirges, ins Hirschberger Tal

Studienreise beginnt in Berlin oder Dresden. Fahrt durch die Oberlausitz nach Görlitz. Nach einem Mittagessen in einer regionaltypischen Gaststätte Führung mit Herrn Franke durch die geschichtsträchtige Altstadt, um danach unter fachkundiger Führung das Schlesische Museum zu besichtigen. Anschließend geht die Reise entlang des Isergebirges mit Zwischenaufenthalt in Bad Flinsberg ins Hirschberger Tal. Am frühen Abend check-in in das 2016 eröffnete, luxuriöse Schlosshotel von Fischbach. Nach einem kurzen Rundgang durch die Repräsentationsräume des einstigen Hohenzollern-Sommersitzes Abendessen unter gotischen Gewölben.

2. Tag: Wohnturm und Piastenburg

Einblicke in die Zeit der Ostkolonisation des 13. Jahrhunderts, als die polnischen Piastenherzöge Siedler aus dem Westen einluden, sich in Schlesien niederzulassen. Besichtigung des Wohnturms von Boberröhrsdorf, in dem sich die frühesten profanen Wandmalereien Polens entdecken lassen und die barocke Schlossanlage von Lehnhaus mit der piastischen Burgruine von Lähn. Nach einer Besichtigung der Schlossanlage unter Führung des Eigentümers und einem kräftigenden Mittagessen Aufstieg zu der jüngst restaurierten Burgruine, die als eine der ältesten Anlagen in Schlesien gilt.
Weitefahrt nach Matzdorf zu gleich zwei adeligen Herrensitzen, das renaissancezeitliche Herrenhaus und das klassizistische Schloss - eine Baustellenbesichtigung illustriert die Rettung der beiden Gebäude. Das Abendessen im Schlosshotel Fischbach.

3. Tag: Das "Schlesische Elysium“

Zum Auftakt des Exkursionstages Spaziergang durch den englischen Park der Schlossanlage von Schildau. Das Schloss, einst ein weiterer Sommersitz der Hohenzollern, ist heute ebenfalls ein florierendes Schlosshotel.
Anschließende Besichtigung der Schlossanlage von Lomnitz, durch eine deutsche Eigentümerfamilie vorbildlich restauriert, bietet sie Museum, Kulturzentrum und Hotel.
Nach dem Mittagessen im "Alten Pferdestall“ geht die Fahrt nach Buchwald. Ein ausgiebiger Spaziergang durch den von Graf Friedrich Wilhelm von Reden und seiner Gattin Friederike angelegten Landschaftspark. Nicht weit von diesem entfernt liegt das in einen von Peter Joseph Lenné angelegten Schlosspark eingebettete königliche Sommerschloss von Erdmannsdorf, gesäumt von einer Dorfanlage der nach 1835 hier angesiedelten Zillertaler Glaubensflüchtlinge. Den Abschluss bildet der Besuch der Heß´sche Bleiche in Wernersdorf, ein schlossartiges frühindustrielles Manufakturgebäude mit ausgesprochen repräsentativen Innenräumen. Nach einem opulenten Abendessen Rückfahrt ins Schlosshotel nach Fischbach.

4. Tag: Hirschberg, die Stabkirche Wang und eine Dichterresidenz

Besichtigung der Stadt Hirschberg, mit dem für Schlesien typischen Ring/Marktplatz mit klassizistischem Rathaus und restaurierten Laubenhäusern. Ein Stadtspaziergang führt zu der üppig dekorierten Gnadenkirche, die nach 1707 für die evangelisch-lutherische Bevölkerung errichtet wurde. Im nahegelegenen Schloss Paulinum Mittagessen - anschließende Fahrt hinauf ins Riesengebirge nach Krummhübel. Nach der Besichtigung der mittelalterlichen Stabholzkirche Wang und weiter nach Agnetendorf zur repräsentativen Villa des Dichterfürsten Gerhart-Hauptmann, die heute deutsch-polnische Begegnungsstätte und Museum ist. Abschluss des Tages mit einem Spaziergang durch den revitalisierten Landschaftspark und einem Abendessen in Schloss Stonsdorf. Anschließend Rückfahrt ins Schlosshotel Fischbach.

5. Tag: Über den Rand des Hirschberger Tals hinaus...

Die heutige Reise führt über den Landeshuter Kamm zur Besichtigung der barocken ehemaligen Zisterzienserabtei von Grüssau. Neben der opulent ausgeschmückten Klosterkirche beeindruckt die durch den bedeutendsten Barockmaler Schlesiens Michael Willmann freskierte Josephskirche sowie das Mausoleum der Schweidnitzer Piastenherzöge.
Mittagessen in einstiger Remise des Schlosses Adelsbach. In dem ebenfalls "in restauro“ befindlichen Adelssitz wurden kürzlich spektakuläre Wandmalereien der Renaissance aufgedeckt. Während der Schlossbesichtigung - geführt wiederum durch den Eigentümer - Möglichkeit dem Restaurator bei der Rettung der Kunstwerke über die Schulter zu schauen.
Danach Besichtigung einer der bedeutendsten Residenzen Schlesiens, der Schlossanlage von Fürstenstein, deren Ursprünge als wehrhafte Burg bis ins 13. Jahrhundert zurückreichen. Nahebei befindet sich in der Stadt Schweidnitz eine der beiden erhalten gebliebenen, nach 1652 errichteten evangelischen Friedenskirchen (UNESCO-Weltkulturerbe)

6. Tag: Bad Warmbrunn - die Perle des Hirschberger Tals
Aufenthalt im Kurort Bad Warmbrunn. Besichtigung der barocken, reich ausgestatteten evangelischen Bethauskirche und der ehemaligen Residenz der Grafen von Schaffgotsch. Ein Besuch des Museums vertieft die Kenntnisse um die einst reichen Kunstsammlungen des Adelsgeschlechts und weckt mit seiner multimedialen Installation zu schlesischen Fresken vielleicht Lust auf weitere Entdeckungen in Schlesien.
Am frühen Nachmittag geht es zurück über Dresden nach Berlin.

  • Busrundreise im komfortablen Reisebus zu allen Besichtigungszielen nach Programm ab/an Berlin, Dresden oder Görlitz
  • Reiseleitung durch den Kunsthistoriker Arne Franke M.A.
  • Zweite Reisebegleitung deutsch-polnisch
  • 5 Übernachtung im Schlosshotel Zamek Karpniki mit Frühstück
  • 5x Abendessen (3-Gang-Menü) in verschiedenen Schlossrestaurants
  • 6x Mittagessen (Tellergericht) in (Schloss-)Restaurants
  • Stadtführungen / Stadtrundgänge: Görlitz, Bad Flinsberg. Hirschberg, Bad Warmbrunn
  • Besichtigungen inkl. Eintritte: Schlesisches Museum Görlitz, Schloss Fischbach, Wohnturm Boberröhrsdorf, Schloss- und Burganlage Lehnhaus, Schloss und Park Matzdorf, Park Schloss Schildau, Schloss Lomnitz, Park Schloss Buchwald, Schloss Erdmannsdorf, Schloss Wernersdorf, Gnadenkirche Hirschberg, Kirche Wang, Gerhart-Hauptmann-Haus Schloss Stonsdorf, Kloster Grüssau, Schloss Adelsbach, Schloss Fürstenstein, Friedenskirche Schweidnitz, Bethaus und Schloss Bad Warmbrunn
  • Orts-/Kurtaxe
  • Sicherungsschein für Pauschalreisen
  • Rundum-Service durch CarpeDiem Touristik

Nicht enthalten sind:
Weitere Mahlzeiten und Getränke, Trinkgelder, Ausgaben des persönlichen Bedarfs, individuelle Reiseversicherungen.

Schlosshotel Zamek Karpniki

Details
  • Doppelzimmer
    1495 €
  • Einzelzimmer
    1670 €

Abfahrtsorte

  • z.B. Berlin - Berlin - Bahnhof Südkreuz
    0 €

Schlosshotel Zamek Karpniki

Schlosshotel Zamek Karpniki - Fotorechte bei A. Franke

Schloss Fischbach hat einen echten burgartigen Charakter. Die ursprüngliche mittelalterliche Burganlage war umgeben von einem Wassergraben, den es bis heute gibt. Dazu kommen der Burgturm, das Labyrinth von schmalen Gängen, Fluren und Treppen und vornehme Wohnräume. Wenn Sie hier übernachten, dann nur im Schlossgebäude und keinem Nebengebäude. Genießen Sie das authentische Ambiete und historisches Flair!

Hinweis: Aufgrund der historischen Gegebenheiten gibt es im gesamtem Hotel-Schloss-Komplex keinen Fahrstuhl. Die Mitarbeiter sind jedoch beim Gepäckservice gern behilflich.

Der aus Dieburg (Hessen) stammende Arne Franke studierte Kunstgeschichte mit den Nebenfächern klassische Archäologie und mittlere und neuere Geschichte an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt/Main. Er spezialisierte sich auf architekturgeschichtliche und denkmalpflegerische Themen unter Professor Dr. Gottfried Kiesow, Professor Dr. Gerhard Eimer, Prof. Dr. Johannes Cramer und Dr. Elisabeth Herget.
Nach der politischen Wende wurde er stellvertretender Referatsleiter der Unteren Denkmalschutzbehörde in Görlitz.
1995 nahm er eine freiberufliche Tätigkeit auf und gründete das Bauforschungsbüro "Fundamenta Silesiae“, Berlin&Görlitz (u. a. bauhistorische Untersuchungen, Bestandsdokumentationen und denkmalpflegerische Betreuung zahlreicher denkmalgeschützter Bauten in Sachsen und Sachsen-Anhalt).
Seit 1998 ist er Honorardozent für Denkmalpflege, Kultur- und Kunstgeschichte am Zentrum für Handwerk und Denkmalpflege der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.
Überregional bekannt wurde Arne Franke als Buchautor und Ausstellungsmacher. Aufsehen erregte u. a. die Deutsch-Polnische Wanderausstellung "Das Tal der Schlösser und Gärten: Das Hirschberger Tal in Schlesien. Ein gemeinsames Kulturerbe“ für den Verein "Monumenta Silesiae“ e. V., Görlitz, in Zusammenarbeit mit dem Muzeum Karkonoskie (Riesengebirgsmuseum), Jelenia Góra/Hirschberg. Die Ausstellung, die u.a. in Berlin, Potsdam, Wrocław/Breslau, Jelenia Góra/Hirschberg, Dresden, Görlitz präsentiert werden konnte, befindet sich heute als Dauerausstellung im Schloss Lomnitz/Łomnica. Arne Franke ist Mitautor des gleichnamigen wissenschaftlichen Begleitkataloges. Für Konzeption und Projektleitung der deutsch-polnischen Wanderausstellung "Ein vergessenes Arkadien. Schlösser und Parkanlagen der ehemaligen Grafschaft Glatz“ zeichnet er sich ebenfalls verantwortlich.
Seit 2002 übt Arne Franke freiberufliche Autorentätigkeiten für diverse Verlage aus.

Seit 2010 ist er außerdem Honorardozent für die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (Themen: u. a. Architekturgeschichte/Stilkunde) sowie der Freien Universität, Berlin zu den Themen "Schlesische Kulturgeschichte“, "Zisterzienser in Schlesien“, "Kirchenburgen in Siebenbürgen“ und "Kulturlandschaft Zips/Ostslowakei“.

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