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Weißrussland - Rundreise durch ein unentdecktes Land - 7 Tage

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Buchungscode:
CDMTF17+WEISS17
Reisetermin:
04.06.2017 - 10.06.2017
Preis:
ab 995 € pro Person

Wenn man die Aussagen über das heutige Weißrussland auf einen gemeinsamen Nenner bringen möchte, so würde man sich wohl auf folgendes Zitat festlegen - "Ein Land - besser als sein Ruf“. In der Tat sieht es oft aus, als ob Weißrussland immer noch nach seiner Identität suchen würde und des Öfteren den geraden Weg zum Ziel übersieht, stattdessen immer noch im Dunkeln fragwürdiger politischer Prozesse und Verhältnisse tappt. Eingeengte und beschnittene Pressefreiheit, mundtot gemachte Oppositionelle und diktatorische Art, das Land zu regieren sorgen natürlich für negative Schlagzeilen in den westlichen Medien. Das Land tritt den Klischeevorstellungen jedoch resolut entgegen und erweist sich für die Reisenden als eine wahre Fundgrube an längst vergessenen Zuständen, als ein Eck, wo Eintönigkeit der meisten Reiseziele in Europa vor Spontanem und Unerwartetem zurücktritt. Herzlich willkommen im größten Binnenland Europas!

1. Tag: Fahrt durch Polen bis nach Warschau
Am frühen Vormittag verlassen Sie Deutschland und reisen durch Polen bis nach Warschau. Hier beziehen Sie Ihr Hotel zur Zwischenübernachtung.

2. Tag: "Eine Stadt mit viel Geschichte“ - Stadtbesichtigung von Brest
Nach dem Frühstück fahren Sie zur weißrussischen Grenze und weiter nach Brest. Sie besichtigen die Innenstadt von Brest - Weißrusslands "Fenster“ nach Westen. Diese weißrussische Westmetropole hat schon immer einen Sonderstatus genossen, nicht zuletzt zum Beispiel noch zur Zeit der Sowjetunion, als die Stadt den Grenzposten dieses überdimensionalen Imperiums bildete. Ihr Reiseleiter geizt nicht mit historischen Hintergründen und da hat Brest viel zu bieten. Beispielsweise wurde in dieser Stadt am Fluss Westbug 1596 die unierte Kirche gegründet und 1917 der Frieden zwischen Lenin und dem Deutschen Reich geschlossen.
Am Nachmittag besichtigen Sie die meistbesuchte Sehenswürdigkeit Weißrusslands - die Brester Festung - Schauplatz zahlreicher Schlachten, unter anderem auch im Zweiten Weltkrieg. Anschließend besuchen Sie das Museum der geretteten Schätze, in dem vor Schmuggel gerettete, am Brester Zoll beschlagnahmte Wertgegenstände ausgestellt sind.
Abendessen und Übernachtung in Brest.

3. Tag: Unberührte Natur im Białowieża Nationalpark - Kosava - Minsk
Diesen Tag verbringen Sie im Białowieża Nationalpark in der Białowieżer Heide. Der Nationalpark gilt als letzter Tiefland-Urwald Europas. Seit 1992 ist er auf der Liste von UNESCO-Weltnaturerbe, aber als Naturschutzgebiet ist er schon seit mehr als 600 Jahren bekannt. In den weiten Urwäldern sind viele Reliktpflanzen und -Tiere erhalten geblieben wie z. B. Zwergbirke, Arnika und Bärlauch sind noch seit der Eiszeit da. In den Wäldern leben noch zahlreiche Wisente, Elche, Biber, Luchse, Wölfe. Im Naturkundemuseum erfahren Sie Details über die vielfältige Flora und Fauna des Gebiets.
Am Nachmittag fahren Sie Richtung Minsk und machen unterwegs einen Abstecher nach Kosava - Geburtsort des polnischen und weißrussischen Helden Tadeusz Kościuszko. Dort sehen Sie das Puslowski-Schloss aus dem 19. Jahrhundert Und erfahren viel Interessantes von seiner bewegten Geschichte. Das Gebäude hat 12 Türme, die 12 Monate symbolisieren sollen, und ist architektonisch so eingerichtet, dass die Zimmer überdurchschnittlich viel Sonnenlicht bekommen. Schon damals hat man in den Boden ein Aquarium mit Zierfischen einbauen lassen. Unterwegs sehen Sie auch das nachgebaute Geburtshaus von Tadeusz Kosciuszko.
Am Abend erreichen wir die Hauptstadt Weißrusslands, Minsk, und quartieren uns im Hotel ein. Abendessen und Übernachtung.

4. Tag: Weißrussische Hauptstadt und ländliche Motive in Dudutki
Nach dem Frühstück machen Sie die erste Bekanntschaft mit der weißrussischen Hauptstadt. Sie unternehmen eine Stadtrundfahrt durch die Altstadt (die ehemalige Oberstadt), sehen die Unterstadt, das Gebäude der Nationalbibliothek, die orthodoxe Heilig-Geist-Kathedrale. Die Architektur ist für das westliche Auge ziemlich ungewohnt. Die Stadt war im Zweiten Weltkrieg zu 90% zerbombt und wurde im überbordend monumentalen Zuckerbäckerstil aufgebaut. Sehenswert ist das alte Bernhardinerinnenkloster aus dem Jahre 1628 und das nach historischen Plänen wiederaufgebaute Rathaus von Minsk. Unterhalb der Altstadt, direkt am Ufer der Swislatsch, befindet sich die Traezkae-Vorstadt - ein rekonstruiertes altstädtisches Viertel aus dem 19. Jahrhundert. Am Fluss selbst sehen Sie die Träneninsel mit dem Mahnmal für die in allen Kriegen gefallenen und ermordeten Weißrussen.
Nach dem Mittagsessen machen Sie einen Ausflug nach Dudutki. In diesem Dorf besuchen Sie das größte Freilichtmuseum des Landes - das Museum des alten Handwerks und eine lebendige Begegnung mit der weißrussischen Kultur und nationalen Volkstraditionen. In Dudutki fand manch ein Handwerk seine Wiedergeburt in den Händen der Museumsmitarbeiter, die diese alte weißrussische Tradition bewahrt haben. Hier tauchen Sie in die Atmosphäre des weißrussischen Dorflebens des 19. Jhs. ein. Auf dem großen Gelände findet man Sehenswertes für jedermanns Geschmack - eine Kirche, eine Bäckerei, eine Windmühle, eine Molkerei, eine Töpferzunft, eine Oldtimerausstellung u.v.m. - sogar den selbstgebrannten Wodka sowie andere Spezialitäten der weißrussischen Küche kann man hier verkosten. Im Freilichtmuseum erwarten Sie drei Verkostungen - neben dem erwähnten Schnaps, Brot, eingelegte Gurken und Honig. Probieren Sie in der Mühle ebenso das Bauernbrot mit Speck und in der Bäckerei Brot, Käse, Butter und Tee. Im Abschluß fahren Sie ins Hotel nach Minsk zurück. Den Tag lassen Sie bei einem regionalen Abendessen mit ukrainischer Volksmusik und -liedern ausklingen. Übernachtung.

5. Tag: Gedenkstätte Kurapaty - Schlösser Nesvizh und Mir - Baranavichy
Am frühen Morgen fahren Sie in den Vorort von Minsk und besichtigen die Gedenkstätte Kurapaty - ein bewaldetes Gelände nahe Minsk, auf dem die sowjetische Geheimpolizei NKWD im Zeitraum von 1937 bis 1941 verschiedenen Angaben nach zwischen 50 und 250 Tausend Menschen vornehmlich durch Erschießen ermordete und begrub. Sie bekommen politische wie geschichtliche Hintergründe erklärt. Anschließend begeben Sie sich nach Neswizh - die Kulturhauptstadt des Landes 2012. Sehenswert ist vor allem das Schloss von Nesvizh aus dem 16. Jh. - die ehemalige Residenz der polnischen königlichen Familie. Das ist ein legendenumwobenes Gebäude mit einer einzigartigen Stilmischung. Seit 2006 gehört das Schloss zum UNESCO-Weltkulturerbe. Auch das Schlossgelände mit schattigen Gärten, grünen Wiesen und himmelblauen Teichen lädt zu einem Spaziergang ein. Während eines kurzen Bummels durch die Innenstadt bekommen Sie einen Eindruck vom gemächlich-idyllischen Alltag der weißrussischen Provinzstädte. Sie sehen den Marktplatz mit dem Rathaus aus dem 17.-18. Jahrhundert, das Bernhardinerkloster und das barocke Sluzker Tor.
Unweit von Nesvizh liegt das Städtchen Mir. Sie besichtigen dort das Schloss - eine wahre Perle der weißrussischen Architektur. Das Schloss war das erste weißrussische Objekt, das in die UNESCO-Liste von Weltkulturerbe eingetragen wurde. Das Gebäude selbst ist ein typisches Beispiel der Magnatenarchitektur aus der Zeit der polnisch-litauischen Herrschaft. Das prächtige Bauwerk vereint gotische, Renaissance- und Barockelemente, es galt nicht nur als Ort für ausgiebige Gesellschaften, aber auch als eine richtige Wehranlage mit Schießscharten und gewaltigen Mauern. Anschließend machen Sie noch einen Spaziergang durch das Städtchen, erkunden den alten Marktplatz, die Nikolauskirche, die Dreifaltigkeitskirche und die städtische Synagoge. In der Stadt Baranavichy beziehen Sie ein zentral gelegenes Hotel und haben noch Möglichkeit, einen kurzen Bummel durch die Innenstadt zu unternehmen.
Am Abend treffen Sie sich zum gemeinsamen Abendessen in einem stilvollen Restaurant und teilen die Eindrücke vom Tag. Übernachtung im Hotel.

6. Tag: Baranavichy - Łódź
An diesem Tag verabschieden Sie sich von Weißrussland. Am Vormittag verlassen Sie Baranavichy und nähern sich der polnischen Grenze. Am Nachmittag erreichen Sie Łódź, wo noch Zeit für einen kleinen Spaziergang durch das Zentrum der wichtigen Universitätsstadt bleibt. Abendessen und Übernachtung in einem Hotel.

7. Tag: Łódź - Heimreise
Bevor Sie zurück nach Deutschland reisen, lassen Sie Ihre Reise mit einer Stadtbesichtigung der polnischen Filmhauptstadt Łódź ausklingen. Danach reisen Sie zurück nach Deutschland und erreichen Ihren Zielort am späten Nachmittag.


  • Busrundreise im modernen Reisebus (je nach Gruppengröße)
  • Durchgehende deutschsprachige Reiseleitung
  • Visa-Beschaffung
  • 6 x Übernachtung in 3*- bis 4*-Hotels in Zimmern mit Bad oder Dusche/WC
  • 6 x Frühstückbüfett
  • 5 x Abendessen als 3-Gänge-Menü oder Buffet
  • 1 x regionales Abendessen mit Volksmusik und -liedern
  • Deutschsprachige örtliche Stadtführungen in Brest, Minsk, Nesvizh, Mir
  • Eintritte und Besichtigungen: Puslowski-Schloss in Kosava, Geburtshaus von Tadeusz Kosciuszko nahe Kosava,

Gebäude der Nationalbibliothek, Heilig-Geist-Kathedrale, Bernhardinerinnenkloster, Rathaus, Traezkae-Vorstadt,
Träneninsel, Palast der Republik in Minsk, Gedenkstätte Kurapaty, Rathaus,
Bernhardinerkloster, Sluzker Tor in Neswizh; Marktplatz, Nikolauskirche, Dreifaltigkeitskirche, Synagoge in Mir

  • Eintritte mit Führung: Sakralbauten lt. Programm, Festung und Museum der geretteten Schätze in Brest,

Freilichtmuseum in Dudutki inkl. drei Verkostungen, Schloss in Nesvizh, Schloss Mir, Białowieża Nationalpark, Naturkundemuseum in Białowieżer Heide

  • Orts-/Kurtaxe
  • Sicherungsschein für Pauschalreisen
  • Rundum-Service durch CarpeDiem Touristik
  • Nicht enthalten sind:

Hotelübernachtung in 3 bis 4* Hotels

  • Doppelzimmer
    995 €
  • Einzelzimmer
    1143 €

Abfahrtsorte

  • z.B. Dresden - Dresden Flughafen
    0 €