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Majestätisches Schlesien - mit Tippelmarkt - 6 Tage

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Buchungscode:
CDMTF17+MSMT17
Reisetermin:
09.07.2017 - 14.07.2017
Preis:
ab 749 € pro Person

Schlesien als Brückenland zwischen Ost- und Westeuropa erfreut sich immer größerer Beliebtheit bei Kultur- und Naturreisenden. Einst als "Land der Schlösser" bezeichnet, weist es eine ungewohnt hohe Dichte an repräsentativen Adelssitzen auf, die sich seit dem 13. Jahrhundert prächtig entwickelten und besonders in jüngerer Zeit einen enormen Aufschwung erlebt haben.
Begeben Sie sich sechs Tage lang auf eine spannende Standortreise durch Nieder- und Oberschlesien und lernen Sie dabei interessante Städte mit sehenswerten Baudenkmälern und herrliche Landschaften kennen. Die Kultur & Natur Schlesiens werden Sie begeistern. Einen würdigen Abschluss (fakultativ buchbar) findet diese Reise dann mit dem Schlesischen Tippelmarkt in Görlitz. Hier bieten mehr als 60 Töpfer ihre Ware feil. Sie erleben außerdem Schautöpfern, das Schlesische Tippelweib, den Singenden Töpfermeister, Schlesische Mundart, Lieder, Volks- und Trachtentänze, Musik mit den Marktmusikanten sowie Lebensart und Gastlichkeit mit Schlesischer Gutschmecke.

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1. Tag: Anreise über Jauer/Jawor und Wahlstatt/Legnickie Pole nach Breslau/Wrocław
Mit dem komfortablen Reisebus geht es von Leipzig, Dresden und Görlitz über Jauer und Liegnitz nach Breslau. Die Friedenskirche in Jauer ist ein besonderer Architekturschatz Schlesiens. Sie steht seit dem Jahr 2001 auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO. Gemäß der Beschlüsse des Westfälischen Friedens durfte sie lediglich aus Holz, Lehm und Stroh sowie ohne Verwendung von Nägeln errichtet werden.
Das kleine Dorf Wahlstatt ist eng mit der Verteidigung christlicher und europäischer Werte verbunden, denn es war Schauplatz für eine der bedeutendsten mittelalterlichen Schlachten der europäischen Geschichte. Der Ort erhielt selbst seinen Namen durch das Schlachtfeld (Wahlstatt) im Jahre 1241, wo ein vereinigtes polnisch-deutsches Ritterheer eine vernichtende Niederlage gegen die Mongolen erlitt. Die wichtigste Sehenswürdigkeit in Wahlstatt ist die St. Hedwig Abteikirche. In unmittelbarer Nähe befindet sich das ehemalige Benediktinerkloster.

Die Stadt Breslau mit ihrer einmaligen Architektur und Geschichte ist heute ein pulsierendes Symbol für Lebensfreude und Zukunft. Inmitten einer herrlich grünen Landschaft von Hügeln und Tälern gelegen, ist die größte Stadt Niederschlesiens jederzeit einen Besuch wert. Die meisten Baudenkmäler, so auch die historisch originalgetreu wieder aufgebauten Bürgerhäuser der Altstadt, wurden gegen Ende des 2. Weltkriegs zerstört. Nach einem beispiellosen Wiederaufbau entwickelte sich Breslau zum wissenschaftlichen und kulturellem Zentrum im Südwesten Polens. Der Breslauer Ring, das Rathaus, die Universität mit der berühmten Aula Leopoldina, die Jahrhunderthalle und die Dominsel dürfen bei einem ausgedehnten Stadtrundgang nicht fehlen. Am Abend gemeinsames Essen.

2. Tag: Tagesausflug Neisse/Nysa und Oppeln/Opole
Nach dem reichhaltigen Hotelfrühstück fahren Sie nach Neisse. Dort werden Sie einen Spaziergang durch das einstige "Schlesische Rom“ unternehmen, welches seit der Reformation ständige Residenz der Breslauer Bischöfe ist. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gehören hier die Pfarrkirche St. Jakobi (die wohl schönste gotische Hallenkirche in Schlesien), die ehemalige Stadtwaage, das barocke Meisterwerk St. Peter und Paul Kirche sowie der "Schatzturm" - ein Museum im Glockenturm mit dem geretteten Neisser Kirchenschatz.
Nach der Besichtigung fahren Sie weiter nach Oppeln. Mit einem ortskundigen Stadtführer erkunden Sie die Hauptstadt Oberschlesiens, die auch das Zentrum der deutschen Minderheit in Polen sowie ein katholischer Bischofssitz ist. Die Stadt beheimatet eine Universität (mit der ersten katholischen Fakultät Polens), eine Technische Universität, eine Kunst- und Musikhochschule sowie wissenschaftliche Institute.
Nach einem Besuch der Eichendorff-Bibliothek und weiteren individuellen Erkundungen fahren Sie zurück nach Breslau, wo Sie im Hotel zum Abendessen erwartet werden.

3. Tag: Ausflug Hirschberg/Jelenia Góra, Lomnitz/Łomnica, Schmiedeberg/Kowary, Krummhübel/Karpacz
Am heutigen Tag stehen das Hirschberger Tal sowie das imposante Riesengebirge auf dem Programm.
Als Tor zum Riesengebirge gilt die Stadt Hirschberg. Bei einem geführten Spaziergang durch die Altstadt entdecken Sie den malerischen Marktplatz mit seinen barocken und klassizistischen Fassaden sowie Laubengängen. Am Ende der attraktiven Fußgängerzone gelangen Sie dann zur Heiligkreuzkirche, einer der sechs schlesischen Gnadenkirchen. Sie wurde nach dem Vorbild der St.-Katharinen-Kirche in Stockholm gebaut und bietet mehr als 4.000 Sitzplätze.
Weiter geht die Fahrt zum Schloss Lomnitz. Hier erleben Sie den zauberhaften Charme eines schlesischen Gutshauses, das in ein elegantes Hotel mit ausgezeichnetem Restaurant verwandelt wurde. Zum Verweilen laden hier auch das Kulturzentrum, der romantische Park und der Museumsgutshof mit interessanten Ausstellungen und Präsentationen ein.
Anschließend folgt noch ein Besuch im atemberaubenden Schloss Schildau, ein Märchenschloss wie es im Buche steht. Nach einer kurzen Fahrt steht zum Schluss das kleine, aber feine Schloss Stonsdorf auf dem Programm, dass durch den gleichnamigen Likör aus dem Riesengebirge bekannt ist. Dieser wurde auch bis zum Jahr 1945 im Ort gebrannt und ist bis heute für jedermann in aller Munde. Entdecken Sie im Miniaturenpark in Kowary - wie Gulliver mit den Sieben-Meilen-Stiefeln - die schönsten Sehenswürdigkeiten Niederschlesiens. Wandeln Sie durch den Park und erleben Sie in reizvoller Umgebung zahlreiche architektonische Denkmäler im Kleinformat.
Am Ende eines erlebnisreichen Tages werden Sie Zeit in Krummhübel, dem wohl bekanntesten Ferienort des polnischen Riesengebirges, genießen können. Dort steht die Besichtigung der Kirche Wang auf dem Programm, die zu einem Wahrzeichen des Gebirgsortes geworden ist. Die Stabholzkirche wurde zunächst in der südnorwegischen Ortschaft Vang errichtet. 1841 dann in Vang abgebaut und in Einzelteile zerlegt, wurde sie nach Krummhübel transportiert und hier wieder aufgebaut. Eine Besonderheit ist, dass bei dem Bau keine eisernen Nägel benutzt wurden.
Im Anschluss an die Besichtigung erfolgt die Rückfahrt nach Breslau und das gemeinsame Abendessen im Hotelrestaurant.

4. Tag: Tagesausflug nach Oels/Oleśnica, Trebnitz/Trzebnica, Leubus/Lubiąż und Liegnitz/Legnica
Der erste Programmpunkt dieses Reisetages ist Oels. Die "Stadt der vielen Türme" verfügt über eine gepflegte Altstadt, die nach dem Zweiten Weltkrieg wiederhergestellt wurde. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten, wie z.B. das klassizistische Rathaus oder der gotische Breslauer Torturm, zeugen von der einstigen Bedeutung als Hauptstadt des Herzogtums Oels. Das bedeutendste Bauwerk ist hier das Schloss der Oelser Piasten.
Anschließend geht die Fahrt weiter nach Trebnitz. Das dortige Kloster gilt als eines der größten Baudenkmäler sakraler Architektur des 13. Jahrhunderts in Mitteleuropa. Eines der Höhepunkte während dieser Reise ist die Besichtigung der Klosterkirche mit dem Grab der Heiligen Hedwig von Schlesien.
Ein Abstecher zum Kloster Leubus, eines der ältesten Zisterzienserniederlassungen, verschafft Ihnen anschließend einen Einblick in das mittelalterliche Klosterleben und die damalige Baukunst. Das Kloster wurde 1175 von Herzog Boleslaus I. gegründet.
Die 1004 erstmals erwähnte Stadt Liegnitz an der Via Regia war einst als schlesische Gartenstadt bekannt. Die in den vergangenen Jahren einen enormen Augschwung erlebende alte schlesische Garnisonsstadt und Bezirkshauptstadt lockt auch heute mit vielen Sehenswürdigkeiten und einer weitgehend neugestalteten Innenstadt. Am historischen Ring im Zentrum der Stadt liegen das im Barockstil gehaltene alte Rathaus, die altertümlichen - als Giebelhäuser ausgebauten - Heringsbuden, der Neptunbrunnen (im Volksmund "Gabeljürge" genannt) und die als Basilika erbaute Peter-Paul-Kirche, sie ist jetzt katholische Bischofskirche. Anschließend geht die Fahrt wieder zurück nach Breslau, wo der Tag mit einem gemeinsamen Abendessen im Hotel ausklingt.

5. Tag: Tagesausflug nach Glogau/Głogów und Grünberg/Zielona Góra
Am heutigen Vormittag besuchen wir Glogau. Die Stadt an der Oder gehörte über viele Jahrhunderte hinweg zu den wichtigsten Städten Schlesiens. Der Ausbau zu einer Festung im 18. Jahrhundert prägte das Erscheinungsbild nachhaltig. Im Frühjahr 1945 wurde die Stadt zum großen Teil zerstört. Neue Wohngebiete entstanden, die alte deutsche Stadt wurde zu weiten Teilen eingeebnet und erlebt heute in einigen Bereichen ihre Wiedergeburt mit dem originalgetreuen Aufbau einzelner Baudenkmale und auch ganzer Straßenzüge. Die Sehenswürdigkeiten der Stadt, die "neue“ Altstadt und auch der im restaurierten Schloss ausgestellte mittelalterliche "Schatz von Głogów“ ziehen jährlich zahllose Besucher an. In der gesamten Stadt sind die Reste der historischen Herrlichkeit und die Spuren der ehemaligen strategischen Befestigungen zu entdecken - Reste der Wehrmauern und Befestigungsanlagen, Bastionen, Bunker oder das Wachgebäude aus Ziegelstein an der Oder.
Anschließend Weiterfahrt nach Grünberg. Die Hauptstadt der Woiwodschaft Lebus gilt dank seiner klimatisch günstigen Lage an der Oder als Wiege des polnischen Weines. Bewirtschafteten Mönche des unweiten Klosters Paradies schon Mitte des 13. Jahrhunderts ihre Weinberge, dienen die Reben des 200 Hektar umfassenden Areals bei Grünberg heute im Wesentlichen der Produktion von Weißweinen, insbesondere des renommierten "Monte Verde". Von der hiesigen Küche gestärkt kann die Besichtigung der charmanten Innenstadt mit ihrem historischen Markt, dem ursprünglich im 16. Jahrhundert erbauten Rathaus, den adretten Bürgerhäusern aus dem 18./19. Jahrhundert sowie der spätbarocken Pfarrkirche und dem Hungerturm beginnen. Hinter stattlichen Gemäuern des 19. Jahrhunderts befindet sich das Lebuser Landesmuseum, welches sich vorrangig dem regionalen Weinanbau widmet. Neben dem "Weinmuseum" beherbergt das Landesmuseum auch das sogenannte "Foltermuseum“
Ein regionaler Abschlussabend mit Musik und Tanz in Breslau beendet Ihre Reise entspannt und unterhaltsam.

6. Tag: Heimreise
Am heutigen Tag heißt es Abschied von Schlesien zu nehmen. Nach dem Frühstück treten Sie die Rückreise nach Görlitz an und fahren mit vielen neuen, schönen Erlebnissen nach Hause.

Optional buchba r: Verlängerungstag (14.-15.07.2017) in Görlitz mit Besuch des Schlesischen Tippelmarktes:
Die Europastadt Görlitz ist Bewerber für das UNESCO-Weltkulturerbe. Die Stadt gilt für ihre Liebhaber als schönste Stadt Deutschlands. Ihr wohl größter Schatz ist der architektonische Reichtum aus Gotik, Renaissance, Barock und Jugendstil. Allein in Görlitz sind fast 4.000 Baudenkmale aus 500 Jahren europäischer Baugeschichte erlebbar.
Nach der Ankunft erwartet man Sie zu einer unterhaltsamen Stadtführung. Sie wandeln durch die bewegende Stadtgeschichte und erleben die historische Altstadt mit ihren dicht bebauten Straßen, Gassen und Winkeln. Der Rest des Tages steht unter dem Motto "Schlesischer Tippelmarkt". Auf ins Marktgetümmel, stöbern Sie im Sortiment der zahlreichen Töpfer aus der Region, die ihre Ware feilbieten, lassen Sie sich von schlesischen Köstlichkeiten verwöhnen und genießen Sie das herrliche Ambiente der östlichsten Stadt Deutschlands! Abendessen in einem Altstadtrestaurant. Übernachtung im Hotel.

7. Tag: Heimreise für Verlängerungstag
Nach dem reichhaltigen Frühstück im Hotel treten Sie Ihre Heimreise an oder bummeln noch ein bisschen durch Görlitz.


  • Busrundreise - wie im Programm beschrieben - im klimatisierten Reisebus gemäß der Gruppengröße (inklusive Autobahn- / Straßen- und Parkplatzgebühren sowie entsprechende Steuern)

4*-Hotel in Liegnitz oder Breslau

  • Doppelzimmer
    749 €
  • Einzelzimmer
    847 €

Abfahrtsorte

  • z.B. Dresden - Dresden Flughafen
    0 €

zubuchbare Optionen / Ermäßigungen

  • Verlängerungstag mit Halbpension im Doppelzimmer
    85 €
  • Verlängerungstag mit Halbpension im Einzelzimmer
    110 €