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Auf architektonischen Spuren des schlesischen Adels mit Arne Franke - 6 Tage

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Buchungscode:
CDMTF17+ARSP17
Reisetermin:
19.10.2017 - 24.10.2017
Preis:
ab 895 € pro Person

Schlesien, ein Brückenland zwischen West- und Osteuropa, erfreut sich zunehmender Beliebtheit bei deutschen, polnischen und internationalen Kulturreisenden. Einst als "Land der Schlösser“ bezeichnet, weist es eine ungewöhnlich hohe Dichte an repräsentativen Adelssitzen auf, die sich seit dem 13. Jahrhundert prächtig entwickelten. Auf dieser außergewöhnlichen Studien- und Erlebnisfahrt erkunden Sie zum Teil noch wenig bekannte, aber kunstgeschichtlich bedeutende Schlösser, deren Erhaltungszustand die wechselnden Zeitläufte seit Mitte des 20. Jahrhunderts widerspiegelt. Neben exzellent restaurierten Residenzen und Höhepunkten der Schlossbaukunst des 16.-19. Jahrhunderts, erleben Sie auch Ruinen aus dem Ende des Zweiten Weltkriegs sowie enthusiastische Schlosseigentümer, die sich um den Erhalt des deutsch-polnischen Kulturerbes mit großem Eifer bemühen.

1. Tag: Durch die schlesische Heide und das Hirschberger Tal
Ihre Reise durch die Welt der schlesischen Schlösser beginnt in Berlin. Ihr erstes Reiseziel, das Sie nach rund drei Stunden Fahrt durch die Niederlausitz und die schlesische Heidelandschaft erreichen, ist das kleine Städtchen Halbau/Iłowa, dessen Schlosspark mit einem prachtvollen Rhododendronbestand bis heute viele Touristen anzieht. Sehenswert sind auch die Reste des japanischen Gartens, der durch Friedrich Maximilian Graf von Hochberg nach 1910 als einer der ersten seiner Art in Europa angelegt worden war. Das unter ihm erheblich erweiterte Renaissanceschloss beherbergt seit 1945 eine Schule.
Nach einem stärkenden Mittagessen in einer restaurierten Fabrikantenvilla fahren Sie zu einer Stipvisite ins "Schlesische Elysium” - das unterhalb des Riesengebirges gelegene Hirschberger Tal. Dort besichtigen Sie eines der ältesten Baudenkmäler Schlesiens, den 1314 errichteten Wohnturm von Boberröhrsdorf/Siedlęcin, der die ältesten profanen Wandmalereien Schlesiens - und ganz Polens - birgt. Über den Landeshuter Kamm hinweg fahren Sie anschließend zum exquisiten 5*-Schlosshotel Palac Sułislaw in der polnischen Woiwodschaft Oppeln/Opole.. Dieses einzigartige Haus wird Ihre Logis für die kommenden Tage sein. Abendessen und Übernachtung

2. Tag: Breslau und seine königliche Residenz
Nach dem Frühstück fahren Sie ins Zentrum der niederschlesischen Hauptstadt Breslau/Wrocław, die 2016 Kulturhauptstadt Europas war. Erster Besichtigungspunkt ist das ehemals königlich-preußische Residenzschloss, dessen Hauptgebäude als Palais von Heinrich Gottfried von Spätgen, dem Kanzler des Breslauer Fürstbischofs und Kurfürsten Franz Ludwig von Pfalz-Neuburg, errichtet worden war. 1750 erwarb es Friedrich der Große, der Breslau wieder zu einer offiziellen Residenzstadt machte. Im aufwendig restaurierten Schloss werden Sie nicht nur die ausgezeichnete stadtgeschichtliche Ausstellung "Tausend Jahre Breslau/Wrocław bis heute“ besichtigen, sondern auch die jüngst rekonstruierten königliche Zimmerflucht sehen, in der Friedrich Wilhelm III. am 17. März 1813 das nach einem Entwurf Karl Friedrich Schinkels in Eisenkunstguss gefertigte "Eiserne Kreuz“ stiftete und am gleichen Tag den "Aufruf an mein Volk“ erließ. Nach einem Spaziergang zum Ring werden Sie im berühmten "Schweidnitzer Keller“ Ihr Mittagessen einnehmen. Dem schließt eine etwa dreistündige Stadtführung durch die Altstadt, das Universitätsviertel mit Besuch der berühmten "Aula Leopoldina“ sowie der Dominsel an.
Ihr Abendessen nehmen Sie wieder im Hotel Palac Sulisław ein. Übernachtung

3. Tag: Brieg, Oels und Ohlau
Der nächste Exkursionstag startet mit dem erstes Ziel der Renaissancestadt Brieg/Brzeg) und der dortigen Perle der schlesischen Baukunst - dem Piastenschloss mit dem Beinamen "Schlesischer Wawel“. Diesen hat es vor allem der prachtvollen Fassade des Torhauses und dem von dreigeschossigen Arkadengängen umgebenen Innenhof zu verdanken. Es erinnert zudem an das königliche Schloss in Krakau. Sie besichtigen das Schloss - heute das Stadtmuseum. Neben einer Ausstellung zur regionalen Geschichte und dem Piastengeschlecht umfasst es auch eine Sammlung schlesischer Malerei und Bildhauerei des 15. bis 18. Jahrhunderts. Anschließend ein Spaziergang durch die Stadt.
Nach dem Mittagessen im Palac Bohrau/Borowa besichtigen Sie die Stadt Oels/Oleśnica, dessen Stadtbild sich seit dem 14. Jahrhundert prächtig entwickelte, nachdem sich ein Zweig der schlesischen Piasten hier niederließ und das gleichnamige Herzogtum begründete. Davon zeugt das prächtige Residenzschloss, das zu den größten Renaissancebauten Schlesiens zählt. Nach dessen Besichtigung, einem kurzen Spaziergang durch die nach 1945 zum Teil rekonstruierte Altstadt und der Besichtigung der nahezu einmaligen Kettenbibliothek in der Pfarrkirche fahren Sie weiter nach Ohlau/Olawa.
Die niederschlesische Kleinstadt Ohlau war seit Mitte des 14. Jahrhunderts Residenzstadt des Herzogtums Ohlau, welches jedoch mehr als 300 Jahre lang durch die Schlesischen Piasten regiert wurde. Leider ist das einzige Herzigschloss heute nur noch in einigen Gebäuden der Stadtverwaltung erhalten. Trotzdem überzeugt Ohlau mit historischen Bürgerhäusern am Ring, dem barocken Apothekenbau und dem spätklassizistischen Rathaus nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel. Nach einem kurzen Stadtspaziergang fahren Sie zurück ins Hotel.
Abendessen und Übernachtung

4. Tag: Kamenz, Eisersdorf und Grafenort
Nach dem Frühstück starten Sie zu Ihrem Tagesausflug, der Sie zunächst nach Kamenz/Kamieniec Ząbkowicki, dessen Gründung auf eine bereits 996 errichtete böhmische Burg an der Glatzer Neiße zurückgeht. Später entstand hier eines der großen Zisterzienserklöster Schlesiens, von nach der Säkularisation 1810 und einer Brandkatastrophe wenige Jahre später nur noch ein Teil der Anlage erhalten blieb. Ab den 1830er Jahren entstand auf dem nahegelegenen Harthaberg eine beeindruckende neogotische Schlossanlage für preußische Prinzenpaar Marianne und Albrecht. Dieses letzte Werk des genialen Architekten Karl Friedrich Schinkel wurde 1945 bis auf die Außenmauern zerstört, aber bereits ab den 1980er Jahren durch einen Privatmann gesichert; inzwischen hat die kleine Gemeinde Kamenz die Gesamtanlage übernommen und mit umfangreichen Renovierungsarbeiten begonnen.
Nach einer Führung durch das Schloss und den von Peter Joseph Lenné angelegten Terrassenpark fahren Sie nach Eiserdorf/Żelazno. Das sehr gut erhaltene Schloss, das noch große Teile seiner historistischen wandfesten Ausstattung birgt, steht bereit für eine kleine Mittagspause.
Höhepunkt des Tages ist der anschließende Besuch der imposanten manieristischen Schlossanlage von Grafenort/Gorzanów. In dessen Theater, das die Grafen Herberstein eingerichtet hatten, betrat der später berühmt gewordene Schriftsteller und Impressario Karl von Holtei 1816 erstmals die Bretter einer Bühne. Vom Glanz des Schlosses ist wenig geblieben, nachdem die Anlage nach 1945 nicht mehr genutzt wurde und fast zur völligen Ruine zerfiel. Doch inzwischen gibt es neue enthusiastische Eigentümer, die Sie persönlich über den nun zügig vorangehenden Wiederaufbau berichten werden. Nach der Baustellenbesichtigung und einem kurzen Blick in den ebenfalls in Revitalisierung begriffenen Park begeben Sie sich auf den Weg zurück ins Hotel, wo Sie ein leckeres Abendessen erwartet. Übernachtung

5. Tag: Muhrau, Schweidnitz und Kreisau
Nach einem ausgiebigen Frühstück fahren Sie zunächst nach Muhrau/Morawa, dessen Schlossanlage 1864 durch die Industriellenfamilie von Kramsta errichtet wurde. Nach einem Spaziergang durch die weitläufige Parkanlage und einem Mittagessen "nach Hausfrauenart“ erwartet Sie Melitta Sallai, geborene von Kramsta zu einem Gespräch. 1992 in das bis 1945 elterliche Schloss zurückgekehrt, eröffnete sie hier mit der von ihr initiierten St. Hedwig-Stiftung einen Kindergarten und ein Bildungszentrum, um das Schloss vor dem Verfall zu retten und zur deutsch-polnischen Versöhnung beizutragen.
Anschließend besichtigen Sie die einzigartige Friedenskirche von Schweidnitz/Swidnica. Die evangelische "Zur heiligen Dreifaltigkeit" (Kościół Pokoju pw. Świętej Trójcy) gehört dabei zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten in Schlesien. Sie befindet sich seit dem Jahr 2001 gemeinsam mit der Friedenskirche in Jauer/Jawór auf der Weltkulturerbe-Liste der UNESCO und gilt als die größte Fachwerkkirche in Europa. Das besondere der Kirche ist dabei deren Bauweise, die laut Beschluss des Westfälischen Friedens im Jahr 1648 nicht mit Stein und Ziegel zu erfolgen hatten, lediglich Holz, Lehm und Stroh durften verwendet werden.
Ihr letztes Ziel des heutigen Tages ist das in Kreisau/Kryzowa liegende Gut der Grafen Moltke, welches heute als Gedenkstätte Kreisau bekannt ist. Hier erhalten Sie ausführliche Informationen und Details vom Wirken des Kreisauer Kreises, der bürgerlichen Widerstandsgruppe während der Zeit des Nationalsozialismus. Diese Internationale Jugendbegegnungsstätte fördert den Austausch zwischen Menschen mit unterschiedlicher sozialer, religiöser und nationaler Herkunft und will die Brückenbildung zwischen West- und Osteuropa stärken. Auch Helmut Kohl besuchte den Ort 1989 und 1998.
Danach fahren Sie zurück in Ihr Schlosshotel. Abendessen und Übernachtung

6. Tag: Mit einem Abstecher über das Waldenburger Bergland zurück nach Berlin
Nach einem üppigen Frühstück führt die Reise ins Waldenburger Bergland zu einer der bedeutendsten Residenzen Schlesiens. Hoch über dem Tal des Flüsschens Polsnitz erhebt sich die Schlossanlage von Fürstenstein/Książ, deren Ursprünge als wehrhafte Burg bis ins 13. Jahrhundert zurückreichen. In der Renaissance zu einer bequemen Schlossanlage ausgebaut, erreichte sie durch den barocken Umbau von Franz Anton Hammerschmidt Anfang des 18. Jahrhunderts ihren architektonischen Höhepunkt und durch die historistische Erweiterung zu Anfang des 20. Jahrhunderts schließlich ihr heutiges Erscheinungsbild. Unter der aus dem englischen Hochadel stammenden Fürstin Daisy von Hochberg-Pless avancierte der Hof der Grafen von Hochberg und Fürsten von Pless zu einer der mondänsten Residenzen Deutschlands. Kaum weniger schillernd sind die Vermutungen und Legenden, die sich um den Ausbau des 1939 durch den nationalsozialistischen Staat konfiszieren Schlosses als "Gästehaus Waldwiese“ ranken. Damals wurde nicht nur ein großer Teil der historischen Ausstattung vernichtet, sondern auch tiefe Stollen in den Berg getrieben, deren eigentlicher Zweck bisher nicht vollends aufgedeckt werden konnte. Nach einer Führung durch die zum Teil rekonstruierten Zimmerfluchten des Prachtbaues und einen Blick in die unterirdischen Anlagen des Nationalsozialismus führt Sie die Fahrt durch das Waldenburger Bergland nach Adelsbach/Struga mit einer weiteren bemerkenswerten Schlossanlage. Nach einem Mittagsimbiss besichtigen Sie unter Leitung des Eigentümers die letzte Schlossbaustelle unserer Reise. Anschließend treten Sie mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck die Heimreise an. Zuhause angekommen werden Sie mit Sicherheit viel zu berichten haben.

 

 

  • Busrundreise im komfortablen Reisebus gehobener Klasse zu allen Besichtigungszielen nach Programm ab/an Berlin
  • Reiseleitung durch Herrn Arne Franke M.A.
  • Zusätzlich zweite zweisprachige Reisebegleitung (deutsch-polnisch)
  • 5 x Übernachtung im 5*-Schlosshotel Palac Sulisław mit Halbpension
  • 6 x Mittagessen, inkl. Wasser
  • 1 x Kaffeepause Schloss Grafenort/Gorzanów
  • Stadtführung in Breslau mit einem örtlichen Stadtührer
  • Besichtigung mit Eigentümergespräch im Schloss Grafenort/Gorzanów
  • Führung im Schloss Fürstenstein
  • Besichtigungen inkl. Eintritte: Schloss & Park in Iłowa, Wohnturm von Boberröhrsdorf/Siedlęcin, Schloß Lomnitz/Łomnica, Residenzschloss (Historisches Museum) und Aula Leopoldina in Breslau, Residenzschloss und Kettenbibliothek in der Pfarrkirche von Oels/Oleśnica (unter Vorbehalt), Residenzstadt Brieg/Brzeg mit Herzogsschloss, Schloss Bohrau/Borowa, Stadt Ohlau/Olawa, Schlossanlage Kamenz/Kamieniec Ząbkowicki, Schloss Eiserdorf/Żelazno, Schloss und Schlosspark Grafenort/Gorzanów/, Schlossanlage Muhrau/Morawa, Friedenskirche Schweidnitz/Swidnica, Gut Molke in Kreisau/Kryzowa, Schloss Fürstenstein/Książ, Schloss Adelsbach/Struga
  • Sicherungsschein für Pauschalreisen
  • Rundum-Service durch CarpeDiem Touristik

 

Nicht enthalten sind:

Weitere Mahlzeiten und Getränke, Trinkgelder, Ausgaben des persönlichen Bedarfs, individuelle Reiseversicherungen

Hotel Palac Sulislaw

 
Details
  • Doppelzimmer
    895 €
  • Einzelzimmer
    990 €

Abfahrtsorte

  • z.B. Berlin - Ostbahnhof
    0 €

Hotel Palac Sulislaw

 
5* Schlosshotel SulislawPoolbereich Palac SulislawFestsaal Palac SulislawAnsicht vom Treppenhaus mit Zugang zu den Zimmern

Herzlich willkommen im Palac Sulisław , dem ersten Fünf-Sterne-Hotel in der Woiwodschaft Opole!

Gleichzeitig ist das Schlosshotel das erste polnische Zentrum der ayurvedischen Heilkunst in einem historischen Palais aus dem Jahre 1688. Die Geschichte der Palais-Anlage geht tatsächlich bis auf das 17. Jahrhundert zurück. Einer der prominentesten Eigentümer dieser Anlage war dabei der König von Preußen, Friedrich Wilhelm III. Jetzt wird der Palac Sulisław jedoch auf den Lebensstil des 21. Jahrhunderts eingestimmt
Das Hotel hat eine ruhige Lage in der malerischen Landschaft des Raums Oppeln, weit entfernt von der Hektik der Stadt. Im Palais Sulisław wird jeder Gast besonders behandelt und besonders das Zusammenspiel der exklusiven Innenräume des Palais, der positiven Auswirkungen ayurvedischer Behandlungen, des Yoga und einer richtigen Diät sorgt für Entspannung und Vitalisierung der Gäste. Jeder Gast wird individuell behandelt - im Palais kann er sich erholen, eine schöne Zeit genießen und sogar noch etwas für seine Gesundheit tun.


Der aus Dieburg (Hessen) stammende Arne Franke studierte Kunstgeschichte mit den Nebenfächern klassische Archäologie und mittlere und neuere Geschichte an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt/Main. Er spezialisierte sich auf architekturgeschichtliche und denkmalpflegerische Themen unter Professor Dr. Gottfried Kiesow, Professor Dr. Gerhard Eimer, Prof. Dr. Johannes Cramer und Dr. Elisabeth Herget.
Nach der politischen Wende wurde er stellvertretender Referatsleiter der Unteren Denkmalschutzbehörde in Görlitz.
1995 nahm er eine freiberufliche Tätigkeit auf und gründete das Bauforschungsbüro "Fundamenta Silesiae“, Berlin&Görlitz (u. a. bauhistorische Untersuchungen, Bestandsdokumentationen und denkmalpflegerische Betreuung zahlreicher denkmalgeschützter Bauten in Sachsen und Sachsen-Anhalt).
Seit 1998 ist er Honorardozent für Denkmalpflege, Kultur- und Kunstgeschichte am Zentrum für Handwerk und Denkmalpflege der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.
Überregional bekannt wurde Arne Franke als Buchautor und Ausstellungsmacher. Aufsehen erregte u. a. die Deutsch-Polnische Wanderausstellung "Das Tal der Schlösser und Gärten: Das Hirschberger Tal in Schlesien. Ein gemeinsames Kulturerbe“ für den Verein "Monumenta Silesiae“ e. V., Görlitz, in Zusammenarbeit mit dem Muzeum Karkonoskie (Riesengebirgsmuseum), Jelenia Góra/Hirschberg. Die Ausstellung, die u.a. in Berlin, Potsdam, Wrocław/Breslau, Jelenia Góra/Hirschberg, Dresden, Görlitz präsentiert werden konnte, befindet sich heute als Dauerausstellung im Schloss Lomnitz/Łomnica. Arne Franke ist Mitautor des gleichnamigen wissenschaftlichen Begleitkataloges. Für Konzeption und Projektleitung der deutsch-polnischen Wanderausstellung "Ein vergessenes Arkadien. Schlösser und Parkanlagen der ehemaligen Grafschaft Glatz“ zeichnet er sich ebenfalls verantwortlich.
Seit 2002 übt Arne Franke freiberufliche Autorentätigkeiten für diverse Verlage aus.

Seit 2010 ist er außerdem Honorardozent für die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (Themen: u. a. Architekturgeschichte/Stilkunde) sowie der Freien Universität, Berlin zu den Themen "Schlesische Kulturgeschichte“, "Zisterzienser in Schlesien“, "Kirchenburgen in Siebenbürgen“ und "Kulturlandschaft Zips/Ostslowakei“.