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Kaukasus

JANUAR 2017- Georgien: Große Kultur und reizvolle Landschaften

Georgien ist ein Land voller Vielfalt und märchenhafter Schönheit. Die Menschen sind für ihre Gastfreundschaft berühmt, genauso wie für ihre hervorragende Küche und ihre Kunst, Feste zu feiern. Geprägt wurde Georgien durch die bedeutendsten Handelsrouten, wie die Seidenstraße, die durch das Land führte. Aufgrund der geografischen Lage kam Georgien schon früh in Kontakt mit Ägypten, Persien und Europa. Heute bietet Ihnen eine Reise nach Georgien eine vielfältige Naturlandschaft sowie zahlreiche jahrtausendealte Kulturstätten, zu denen vor allem die historischen Denkmäler in Mzcheta, das Kloster Gelati in Kutaissi sowie die Bergdörfer von Oberswanetien zählen, die durch die UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurden.

3.000 Jahre alte Kultur in Georgien entdecken

Georgien gehört zu den schönsten Ländern Eurasiens. Inmitten einer unberührten Landschaft, die von Bergen des Kleinen und Großen Kaukasus geprägt sind, finden Sie hier zutiefst berührende Kulturstätten, die auf eine bis zu dreitausend Jahre alte Geschichte zurückblicken. Bereits in der Antike wurden dort, wo heute Georgien liegt, aufgrund der reichhaltigen Bodenschätze des Landes kunstvolle Schwerter und goldene Kelche hergestellt, mit denen man regen Handel betrieb. Reisende aus Griechenland und dem Römischen Reich beschrieben Georgien als ein Land mit großen Städten, befestigten Straßen und beeindruckenden Festungen. Im Mittelalter wurde die Kultur Georgiens byzantinisch geprägt, was Sie heute an den aus dem 4. Jahrhundert stammenden ein- und dreischiffigen Basiliken in Nekresi und Dsweli Schuamta sehen können. Große Kreuzkuppelkirchen, wie die Bagrati-, die Alawerdi- und die Swetizochweli-Kathedrale, entstanden im 10. und 11. Jahrhundert. Die heutige Republik Georgien war einst Bestandteil der Sowjetunion. Der Staat mit seiner Landeshauptstadt Tiflis liegt heute an der Grenze zu Russland, Aserbaidschan, Armenien, der Türkei und direkt am Schwarzen Meer.

Eng gewundene Kopfsteinplaster und beeindruckende sakrale Bauwerke in Tiflis

Die knapp 1,3 Millionen Einwohner zählende Stadt Tiflis ist heute das politische und wirtschaftliche Zentrum von Georgien. Erstmals wurde die Stadt unter dem Namen Pilado im 4. Jahrhundert urkundlich erwähnt. Durch die Lage an der Karawanenstraße, die vom Schwarzen Meer bis nach Indien, Persien und China führte, war Tiflis schon damals ein wichtiges Handelszentrum. Heute können Sie hier bei einem Spaziergang durch die Altstadt, durch die früher die berühmte Seidenstraße führte, zahlreiche architektonische Zeitzeugen sowie alte Karawansereien besichtigen. Das Erscheinungsbild der altstädischen Häuser zeigt sich noch in einfachen Holzbauten mit geschnitzten, überhängenden Balkonen. Äußerst sehenswert sind die einzigartigen Kopfsteinpflaster-Straßen, die als Anwärter für die UNESCO-Weltkulturerbeliste gelten. In der Altstadt befinden sich zudem die im 5. Jahrhundert errichtete Sioni-Kathedrale sowie die Metechi-Kirche aus dem 13. Jahrhundert, die durch georgische Könige geweiht wurden. Äußerst sehenswert ist auch die Antschichati-Basilika aus dem 6. Jahrhundert sowie die Synagoge. Besuchen Sie unbedingt auch das Bäderviertel Abanotubani in Tiflis, wo sich die Schwefelbäder des 17. Jahrhunderts und eine Moschee befinden.

Begleiten Sie uns auf eine faszinierende Reise nach Georgien! Georgien können Sie zum Beispiel in einer Kombination mit Armenien und einem Badeaufenthalt am Schwarzen Meer erleben.

NOVEMBER 2016 - Armenien - spektakuläres Land mit uralter Kultur

Die armenische Kultur ist hat sich über Jahrtausende entwickelt und ist reich und vielfältig. Durch das Christentum wurden neue Formen der Architektur und Kunst, aber auch der Musik hervorgebracht. Etwa 14.000 erhaltene architektonische Monumente wie Kirchen, Kapelle, Klöster, Schlösser und Festungen sind über Armenien verstreut. So stammt das ehemalige Kloster Chor Virap aus dem 4. Jahrhundert und gehört zu einer der wichtigsten religiösen Stätten. Nahe der türkischen Grenze mit einem wundervollen Blick auf den Ararat gelegen, gilt das Kloster als Grundstein des Christentums. Hier war der Mönch Krikor Lusavoritsch (auch als Gregor der Erleuchter bekannt) 13 Jahre wegen seines christlichen Glaubens Armenien - Kloster Chor Virapeingekerkert, bevor er König Tridat III. zum Christentum bekehrte, der das Christentum 301 schließlich zur Staatsreligion erklärte.

In den Zentralmuseen von Armenien können mehr als 16.000 Kunstwerke besichtigt werden, die zum Teil bis ins Mittelalter zurückreichen. Die Exponate im Matenadaran, dem Zentralarchiv und Museum für alte armenische Handschriften, gelten als ausgesprochen wertvoll für die armenische Geschichte und wurden von der UNESCO 1997 zum Weltdokumentenerbe erklärt. Die älteste vollständig erhaltene Handschrift stammt aus dem 7. Jahrhundert. Beeindruckend ist vor allem auch das größte Manuskript, das MSHO Charentir mit einem Gewicht von über 27 kg sowie ein kleiner Kirchenkalender aus dem Jahr 1434, der etwa die Größe eines Passfotos hat und lediglich 19 Gramm wiegt.

Die landestypische Musik Armeniens wird in Form des Liedguts von Generation zu Generation weitergegeben und auch die kunsthandwerklich gearbeiteten armenischen Instrumente zeugen von einer langen Tradition. Die Ursprünge des armenischen Nationalinstruments Duduk, ein zylindrisches Doppelrohrblattinstrument aus Aprikosenholz, lassen sich bis beispielsweise bis 95-55 vor Christus zurückverfolgen. Der samtig weiche Klang spielt eine zentrale Rolle in der nationalen Volks- und Kammermusik. Die Blul, eine hölzerne Längsflöte, wurde ursprünglich von den Hirten auf der Weide gespielt, die ihre Melodien entsprechend dem Anlass auswählten. Sie wird heute meist in der Volksmusik verwendet. Nur im Freien ist die Zurna, eine Kegeloboe, zu hören, die wegen ihres lauten und schrillen Klangs meist nur auf Familienfeiern gespielt wird.

Auf kleinem Raum gibt es viel zu erleben – begleiten Sie uns auf eine atemberaubenden Reise in das noch weitgehend unentdeckte Land! Armenien können Sie zum Beispiel in einer Kombination mit Georgien und einem Badeaufenthalt am Schwarzen Meer erleben oder Sie interessieren sich für eine Themen- oder Studienreise mit Ihrem Club oder Verein? Dann empfehlen wir Ihnen unsere Gruppenreise "Wein und Cognac Tour in Armenien"!

SEPTEMBER 2016 - Armenien - eine mittelasiatische Legende mit zahllosen Kunstschätzen und fantastischen Landschaften

Die Geschichte des Landes reicht etwa 3.000 Jahre zurück, denn "Arminiya" wird erstmals in der Cundi Schrift König Darius (522-486 vor Christus) erwähnt. Die armenische Hauptstadt Jerewan (oder auch Eriwan) zählt zu den ältesten Städten weltweit und ist in die Araratebene mit dem Großen und Kleinen Ararat eingebettet. Einer Legende zufolge soll hier seinerzeit nach der Sintflut die Arche Noah gestanden haben. So wie die Sonnenstrahlen morgens den Ararat beleuchten, so einzigartig und bunt ist auch die architektonische Pracht der Gebäude Jerewans, die in allen erdenklichen Regenbogenfarben erstrahlen. Beispielsweise wurden die imposanten Prachtbauten am Platz der Republik aus rosafarbenem Tuffstein errichtet.

Armenien Geghard

Malerische Landschaften mit vielen Facetten

Etwa 90 Prozent des Landes liegen mehr als 1.000 Meter über dem Meeresspiegel. Viele historische Sehenswürdigkeiten sind in die Bergwelt von Armenien eingebettet und wurden teilweise zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. So genießt die Kathedrale Etschniadsin bei der Bevölkerung Armeniens großes Ansehen und ist als Pilgerstätte äußerst beliebt. Sie gilt als älteste Kirche der christlichen Welt, da hier bis 303 nach Christus ein heidnischer Tempel stand. Der Bergregion angepasst ist auch das in den Fels gehauene Höhlenkloster Geghard aus dem 4. Jahrhundert.

Das Landesinnere ist ursprünglich und die Bergdörfer scheinen aus vergangenen Zeiten zu stammen. Jesidische Schafhirten sind hier ebenso zu Hause wie die Sanddornpflücker am Sewansee, dem weltweit größten Frischwassersee, der sich 1.900 m über dem Meerespiegel befindet. Viele Sträucher sind mit hunderten von Taschentüchern verziert. Diese hauchzarten, mit Initialen bestickten Tücher sollen Glück bringen und Wünsche erfüllen.

Das Land der tausend Kreuzsteine

Als erstes Land erkannte Armenien im Jahr 301 unter der Führung von König Tridat III. das Christentum an, das auch heute noch eine enorme Rolle spielt, da sich etwa 94 Prozent der armenischen Bevölkerung zum Christentum bekannt haben. Die Religiosität ist überall in Armenien erkennbar, denn die Chatschkars, die armenischen Kreuzsteine, die die malerische Landschaft zu Tausenden schmücken, sind nicht zu übersehen. Versteckt zwischen bunten Blumen repräsentieren die kunstvoll gestalteten Kreuzsteine die Kreuzigung Christi. Jeder dieser Kreuzsteine für sich ist einzigartig und individuell aus Basalt, Tuff oder Sandstein gefertigt und mit einprägsamen Mustern versehen, wobei die ältesten Chatschkars aus dem 9. Jahrhundert stammen. Ob klein, unscheinbar und teilweise zerfallen oder groß und ehrfurchtsgebietend mit feinen, wie gestickt aussehenden Mustern, die bis zu drei Meter hohen Kreuzsteine gehören einfach zur Religion des Landes und stellen ein kulturelles Symbol in Armenien dar. Das zeigt sich auch in dem Dorf Noraduz am Westufer des Sewansees, wo sich der weltweit größte Kreuzsteinfriedhof befindet. Hier können etwa 900 Chatschkars aus unterschiedlichen Jahrhunderten besichtigt werden.

Auf kleinem Raum gibt es viel zu erleben – begleiten Sie uns auf eine atemberaubenden Reise in das noch weitgehend unentdeckte Land! Armenien können Sie zum Beispiel in einer Kombination mit Georgien und einem Badeaufenthalt am Schwarzen Meer erleben oder Sie interessieren sich für eine Themen- oder Studienreise mit Ihrem Club oder Verein? Dann empfehlen wir Ihnen unsere Gruppenreise "Wein und Cognac Tour in Armenien"!